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Naturheilpraxis 09/2019

Psoriasis: Nebenwirkungen von Immunsuppressiva natürlich lindern

In Deutschland leben schätzungsweise 2 Millionen Menschen mit Psoriasis. Je nach Schweregrad kann die Erkrankung die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen.

Ein Beitrag von Sabine Ritter
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Immer häufiger wird bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis inzwischen eine systemische Therapie verordnet. Sie kann zu einer deutlichen Verbesserung der kutanen Manifestationen der Erkrankung beitragen. Ebenso werden die Beschwerden im Falle einer Psoriasis-Arthritis gelindert. Darüber hinaus kann das Risiko für kardiovaskuläre Folgeerkrankungen reduziert werden. Werden die verordneten Medikamente nicht vertragen, kann die Therapietreue jedoch gering sein. Das angestrebte Behandlungsziel wird dann unter Umständen nicht erreicht. Im Rahmen eines integrativen Therapieansatzes ist es möglich, die Verträglichkeit der eingesetzten Immunsuppressiva zu verbessern (1).

In Tabelle 1 sind die in der Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris aufgeführten Immunsuppressiva sowie Brodalumab nach ihrer Klassifizierung in Wirkstoffgruppen aufgelistet. Der Antikörper Brodalumab wurde erst 2017 für die Therapie der Psoriasis zugelassen und ist daher in der Leitlinie noch nicht erwähnt. Neben den genannten Wirkstoffen wird das Retinoid Acitretin in der Leitlinie für eine systemische Therapie empfohlen. Acitretin wird jedoch nicht den Immunsuppressiva zugerechnet und ist daher nicht Gegenstand dieses Artikels (1).

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Naturheilpraxis 09/2019

Erschienen am 02. September 2019