Die Entdeckung von plättchenreichem Plasma (PRP) für die Praxis im ästhetischen Bereich liegt nur wenige Jahre zurück (1). Noch 2014 auf dem weltgrößten Kongress für Anti-Aging-Medizin, dem „Aesthetic & Anti-Aging Medicine World Congress AMWC“ in Monaco,spielte PRP erst einmal nur am Rande eine Rolle. Die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema ließ die Teilnehmer noch ratlos zurück, während die Praktiker vor allem auf dem Gebiet des Haarwachstums begeistert ihre Erfahrungen mit PRP hervorhoben.

In den darauffolgenden Jahren rückte PRP immer mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit vieler internationaler Kongresse. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt den sichtbaren Erfolgen und der wachsenden Nachfrage vieler Patientinnen und Patienten nach sanften, nebenwirkungsarmen und regenerativen Alternativen und Ergänzungen zur chirurgischen Behandlung in der Anti-Aging-Medizin zu verdanken. Der Charme dieser Therapie liegt natürlich auch darin, dass nur autologes Material verwendet wird, also die Wirkstoffe vom Patienten selbst stammen. Das eliminiert die Risiken einer anaphylaktischen Reaktion.