Der Weg in die Selbstständigkeit und die eigene Praxis ist deutlich weniger angsteinflößend, wenn man ihn nicht allein gehen muss. Mit einem treuen Gefährten an der Seite kann doch eigentlich nichts schiefgehen. Von wegen! Egal ob Room Sharing, Praxisgemeinschaft oder Gemeinschaftspraxis – Probleme lauern überall.

Viele Kollegen finden die Idee interessant, mit anderen Therapeuten in einem Praxisverbund zu arbeiten. Die meisten, die sich voller Enthusiasmus in solche Projekte stürzen, scheitern, und zwar aus unterschiedlichsten Gründen: Vorher nicht definierte Erwartungen an den Partner werden nicht erfüllt; die Persönlichkeiten sind zu unterschiedlich bzw. ergänzen sich nicht sinnvoll; der „Verteilerschlüssel“ für die Finanzen wird nicht gerecht/nachvollziehbar erarbeitet; die Partner jagen sich gegenseitig die Patienten ab usw.