Schwerpunkt
Naturheilpraxis 10/2022

Prävention kardiovaskulärer Ereignisse durch sekundäre Pflanzenstoffe

Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben trotz aller Fortschritte auch weiterhin mit Abstand die Todesursache Nummer eins in Deutschland mit 37,2 Prozent der Todesfälle. Dies berichtet die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie in ihrem Herzbericht 2019. Sie beobachtet eine weitere beunruhigende Entwicklung: Deutlich mehr Menschen mussten wegen Erkrankungen des Herzens in Krankenhäusern behandelt werden als noch vor wenigen Jahren. Dieser Umstand sollte auch in den naturheilkundlichen Praxen Beachtung finden und mithilfe entsprechender präventiver Ansätze entgegenwirkt werden.

Ein Beitrag von Dr. Mathias Oldhaver
Lesezeit: ca. 9 Minuten
goffkein.pro / shutterstock.com

Viele neue Studien zeigen, dass die Phytotherapie über effektive Wirkstoffe verfügt, welche die kardiovaskuläre Prophylaxe neben den üblichen ordnungstherapeutischen Maßnahmen wie gesunde Ernährung, Bewegung und Stressvermeidung sehr gut unterstützen kann.

Kardiovaskuläre Schutzwirkung von Resveratrol

Zur Vorbeugung von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wird nicht ohne Grund gerne die mediterrane Ernährung empfohlen: In den Mittelmeerländern treten Gefäßkrankheiten wesentlich seltener auf. Diese Ernährungsform zeichnet sich aus durch frische Zutaten, eine einfache, schonende Zubereitung sowie einen reichlichen Verzehr von Getreideprodukten, Gemüse, Früchten und dem an einfach ungesättigten Fettsäuren reichen Olivenöl. Die „Mittelmeerdiät“ geht offenbar auch mit einer höheren Aufnahme von Resveratrol einher, das teilweise über Rotwein aufgenommen wird („French Paradox“). Diesem sekundären Pflanzenstoff aus roten Trauben werden nämlich – neben antikanzerogenen Effekten – auch antiinflammatorische Wirkungen zugeschrieben. So konnte beispielsweise in einer Langzeitstudie nachgewiesen werden, dass täglich aufgenommene physiologische Mengen an Resveratrol (8 mg) in der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt werden können (1). In der Interventionsgruppe sanken insbesondere TNF-α- und Interleukin-Werte. Zudem hat Resveratrol einen Effekt auf die Blutcholesterinzusammensetzung und unterstützt damit zusätzlich die Prävention einer Arteriosklerose. Es kann das HDL-Cholesterin erhöhen und das LDL/HDL-Verhältnis und die LDL-Oxidationsrate senken (2). Die antioxidative Wirkung des Resveratrols wirkt sich auch unmittelbar auf die Blutplättchenaggregation aus. Denn die durch eine Plaqueruptur bedingte Thrombozytenaggregation wird durch freie Sauerstoffradikale zusätzlich stimuliert. Studien haben gezeigt, dass Resveratrol dieser Stimulation durch freie Radikale in den Blutplättchen entgegenwirkt (3).

Tomatenwirkstoff als natürlicher Thrombozytenaggregationshemmer

Eine besonders wirksame Kombination aus thrombozytenaggregationshemmenden sekundären Pflanzenstoffen findet sich in der Tomate, die ja bekanntlich auch wichtiger Bestandteil der Mittelmeerdiät ist. Vielleicht entscheiden sich deshalb im Flugzeug, wenn es um die Getränkeauswahl geht, instinktiv so viele Passagiere für den Tomatensaft, obwohl die meisten dieses Getränk am Boden in der Regel nicht anrühren würden. Um die Aktivierung der Thrombozyten zu verhindern, verordnet die Schulmedizin Risikopatienten in der Regel Acetylsalicylsäure (ASS). Vor allem in der Sekundärprophylaxe – also bei Patienten mit Vorerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall – bleibt dieser Thrombozytenaggregationshemmer nach wie vor die wichtigste Medikation. Für die Primärprophylaxe – also für Patienten, die noch keine Vorerkrankungen hatten, aber familiär vorbelastet sind oder zu Risikogruppen wie Diabetikern, Adipösen, Rauchern oder Vielfliegern gehören – sowie für Patienten mit Blutungsneigung oder Unverträglichkeit gegen ASS, sind die sekundären Pflanzenstoffe aus der Tomate eine nebenwirkungsfreie pflanzliche Alternative. Vor einigen Jahren wurde ein wasserlöslicher Tomatenwirkstoff entwickelt (WSTC I und II, enthalten z. B. in dem Präparat Thromboflow der Firma Dr. Wolz), eine spezifische Mischung von mehr als 30 identifizierten und charakterisierten wirksamen Verbindungen, die den folgenden Substanzklassen zugeordnet werden können:

  • aktive Fraktion 1: Nukleoside und Nukleotide
  • aktive Fraktion 2: Polyphenole, z. B. Ferulasäuren und Chlorogensäuren
  • aktive Fraktion 3: Flavonoide z. B. Rutin und Quercetin

Diese sekundären Pflanzenstoffe werden in einem patentierten Verfahren durch Separation, Ultrafiltration und Aufkonzentration aus Tomaten gewonnen. Dieser Wirkstoffkomplex ist zu unterscheiden von Lycopin, dem roten Tomatenfarbstoff. Damit ist es erstmals gelungen, einen Thrombozytenaggregationshemmer als Nahrungsergänzungsmittel auf rein pflanzlicher Basis zu entwickeln, der die Aggregation der Thrombozyten signifikant verringert, indem er ihre Aktivierung hemmt. Auf diese Weise wird das Risiko einer Atherothrombose reduziert. Die Blutgerinnung wird dabei im Gegensatz zu ASS nicht beeinträchtigt (4, 5).

Eine einmalige Dosis des natürlichen Tomatenwirkstoffs WSTC hat die gleiche Wirkung auf die Blutplättchenaggregation wie das Arzneimittel ASS. Bei regelmäßiger Einnahme erreichen die sekundären Pflanzenstoffe aus der Tomate immerhin noch ein Drittel der ASS-Wirkung. Dies zeigt eine Studie, die im European Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde (6). Neben der Hemmung der Blutplättchenaggregation hat der Tomatenwirkstoff auch eine antientzündliche und wegen der enthaltenen Anti-ACE-Enzyme eine blutdrucksenkende Wirkung. Da eine pathologisch erhöhte Thrombozytenaktivierung auch ein wesentlicher Risikofaktor für die Thrombose ist, bedeutet dies im Umkehrschluss, dass die Hemmung der Thrombozytenaggregation Voraussetzung für einen gesunden Blutfluss ist und somit das Risiko für eine Thrombose mindert. Dies ist medizinisch unstrittig und gilt auch für venöse Thromben. So haben Studien gezeigt, dass z. B. ASS eine protektive Wirkung auch in Bezug auf venöse Thromboembolien hat. Zwei aktuelle Studien haben gezeigt, dass ASS venöse Thromboembolien um ein Drittel reduziert (7, 8). Da der Tomatenwirkstoff ein ähnliches – plättchenhemmendes – Wirkprinzip hat wie ASS, kann also auch hier von einer Schutzwirkung vor venösen Thrombosen ausgegangen werden.

Kakaoflavanole können Risiko für Herztod senken

Ein weiterer sekundärer Pflanzenstoff mit kardiovaskulärer Schutzfunktion sind die Flavanole aus der Kakaobohne. Diese adressieren nämlich die Reparatur des Gefäßendothels. Eine Dysfunktion des Endothels ist typisch für eine frühe Arteriosklerose und damit für die meisten kardiovaskulären Risikofaktoren. Bei Vorliegen einer endothelialen Dysfunktion kann weniger Stickstoffmonoxid (NO) in die Gefäße abgegeben werden, es kommt also zu einer verminderten vaskulären Bioverfügbarkeit von NO und damit zu einer geringeren Gefäßelastizität. Darüber hinaus ist eine Endotheldysfunktion gekennzeichnet durch eine vermehrte Bildung freier Sauerstoffradikale und eine erhöhte Produktion von Vasokonstriktoren wie Angiotensin II und Endothelin (9). Die Endotheldysfunktion ist somit der Beginn der Arteriosklerose. Kakaoflavanole regenerieren die Endothelfunktion, indem sie einen Anstieg von NO aus dem Endothel in das Blut induzieren. Dadurch weitet sich das Gefäß, die Durchblutung und Zirkulation des Blutes verbessert sich. NO relaxiert die glatte Muskulatur der Gefäße. Das heißt, Kakaoflavanole verbessern bei Patienten mit Endothelfunktionsstörungen dessen Funktion – z. B. bei Diabetes Typ II oder Patienten mit Arteriosklerose (10–13).

Dass Kakaoflavanole die altersbedingten Veränderungen der Blutgefäße effektiv abmildern und so die Gesundheit des Herzens und der Gefäße auch bei jungen und gesunden Menschen schützen können, zeigen zwei randomisierte, doppelblinde Studien aus dem EU-Projekt Flaviola (14). In vielen weiteren epidemiologischen Studien konnte konsistent nachgewiesen werden, dass bei regelmäßigem Verzehr von Kakaoprodukten die Morbidität und Mortalität signifikant abnehmen. Ganz aktuell wurde dies jetzt in einer groß angelegten Studie am Brigham and Women’s Hospital in Boston, Massachusetts (USA) mit 21 000 Teilnehmern bestätigt, die kürzlich im „American Journal of Clinical Nutrition“ vorgestellt wurde (15). Die Probanden nahmen nach dem Zufallsprinzip über einen Zeitraum von 3,6 Jahren entweder ein Multivitaminpräparat oder 500 Milligramm Kakaoflavanole ein. Ergebnis: Bei allen Testpersonen, die über den gesamten Zeitraum regelmäßig Kakaoflavanole eingenommen hatten, traten rund 15 Prozent weniger kardiovaskuläre Ereignisse und 39 Prozent weniger Todesfälle durch Herzkrankheiten auf. Demgegenüber hatte die tägliche Einnahme von Multivitaminpräparaten keine signifikanten Auswirkungen auf die Gesamtzahl der kardiovaskulären Ereignisse oder Todesfälle.

Diese Erkenntnisse zu den Kakaoflavanolen werden in bunten Magazinen, aber auch populärwissenschaftlichen Zeitschriften oft mit der Botschaft verkürzt: Schokolade ist gesund, weil sie das Herz-Kreislauf-System unterstützt. Und man solle aber auf jeden Fall Bitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil verzehren. Therapeutisch ist dies jedoch nicht zielführend. Denn bei großen Patientengruppen (Diabetikern, Patienten mit metabolischem Syndrom) sind Kakaogetränke oder Schokolade aufgrund des hohen Zuckergehalts und der hohen Energiezufuhr von ca. 500 kcal/100 g kontraindiziert. Der Genuss von einer Tafel Schokolade täglich würde eine Gewichtszunahme von ca. 1 kg in 14 Tagen bedeuten. Der Verzehr von Bitterschokolade ist wegen seines hohen Flavanol-Gehalts zwar besser, allerdings ist deren Energiegehalt kaum geringer und es werden durch die technologische Bearbeitung des Kakaos (Fermentation, Trocknung und Röstung) die wertvollen Flavanole aus dem Kakaopulver zum Teil entfernt. Daher ist der Gehalt in den verschiedenen Schokoladen stark schwankend. Zudem variiert der Flavanol-Gehalt je nach Herkunft des Kakaos aufgrund der unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Der auf Schokoladen und Kakaogetränken deklarierte Kakaogehalt darf daher keinesfalls mit dem Flavanol-Gehalt gleichgesetzt werden. Darüber hinaus kann die Wirkung der Flavanole durch den gleichzeitigen Verzehr anderer Nahrungsmittel (z. B. Milch) beeinflusst werden. Eine standardisierte Gabe von Kakaoflavanolen ist mit kakaohaltigen Lebensmitteln nicht möglich. Außerdem wird in mehreren Studien deutlich darauf hingewiesen, dass die Schutzwirkung auf das Endothel bei zuckerfreiem Kakao signifikant besser ist als bei regulärem Kakao. Zur therapeutischen Gabe empfehlen sich Kapselpräparate, die Kakaoflavanole in hoher Konzentration enthalten (z. B. Cardio Care von Dr. Wolz).

Unterstützung des Blutflusses bei Risikogruppen

Die Unterstützung des Blutflusses mit sekundären Pflanzenstoffen empfiehlt sich für folgende Risikogruppen:

  • Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinsuffizienz
  • Diabetiker Typ II
  • Hypertoniker
  • Personen mit Arteriosklerose und anderen Gefäßkrankheiten (Periphere arterielle Verschlusskrankheit/“Schaufensterkrankheit“)
  • Raucher
  • Adipöse
  • Menschen mit Hypercholesterinämie
  • Personen mit erhöhtem Stress
  • ältere Menschen
  • Ausdauersportler

Schutzwirkung von Anthozyanen

Auch die Anthozyane aus der Gruppe der Flavonoide haben eine Schutzwirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Sie sind im Zellsaft fast aller höheren Pflanzen zu finden und geben deren Blüten und Früchten eine intensive rote, violette oder blaue Färbung. Neben der antioxidativen Wirkung können Anthozyane beispielsweise die Blutgerinnung verlangsamen sowie die Thrombozytenaggregation verringern und antiinflammatorisch wirken. In Studien mit Hamstern zeigte sich, dass Anthozyane auch antiarteriosklerotisch wirken können. Dazu wurden die Tiere in zwei Gruppen eingeteilt. Beide erhielten eine hypercholesterinämische Diät, wobei dem Futter der Versuchsgruppe im Gegensatz zur Kontrollgruppe ein Beerenextrakt beigemischt wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass neben einem niedrigeren Körpergewicht auch der Arteriosklerose-Index (Quotient aus LDL- und HDL-Cholesterin) in der Versuchsgruppe signifikant niedriger war als in der Kontrollgruppe (16). Der zugrunde liegende Mechanismus beruht ähnlich wie bei den Kakaoflavanolen auf der Schutzwirkung von Stickstoffmonoxid (NO) auf die Blutgefäße durch Vasodilatation. NO entsteht aus der Aminosäure L-Arginin über NO-Synthasen (NOS; z. B. endotheliale NOS = eNOS). In Studien zeigte sich, dass Anthozyane die Aktivität dieser eNOS steigern können und somit die Bildung von NO gefördert wird. Dialysepatienten hatten nach Aufnahme eines anthozyanreichen Traubensaftes niedrigere Konzentrationen an oxidiertem LDL und eine geringere Aktivität der NADPH-Oxidase (17). Da der Verzehr roter Früchte und Gemüsesorten wie Beeren, Schwarzwurzel oder Rote Bete nicht immer in ausreichender Menge praktikabel ist und auch der Konsum roter Säfte oft mit einer hohen Kalorienbelastung einhergeht, empfiehlt sich hier die Einnahme von Konzentraten, die einen hohen Anthocyangehalt auf der Verpackung ausweisen (z. B. Vitalkomplex Dr. Wolz).

Fazit

Sekundäre Pflanzenstoffe werden nicht von ungefähr als „Vitamine des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Sie sind nur in Obst, Gemüse und Kräutern enthalten. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. den Verzehr von fünf faustgroßen Einheiten Obst und Gemüse pro Tag. Neue Untersuchungen gehen davon aus, dass sogar noch mehr notwendig ist, um eine effektive Prävention vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs und damit eine Lebensverlängerung mit hoher Lebensqualität zu erreichen. Allerdings sieht es in der Praxis oft leider so aus, dass diese Mengen nicht erreicht werden, gerade bei Kindern, Älteren oder Patienten mit Schluckbeschwerden. Bei Risikopatienten sollte – unabhängig von der Indikation, wegen der diese die naturheilkundliche Praxis aufsuchen – immer auch die Herz-Kreislauf-Prophylaxe mit bedacht werden. Hierfür eignen sich vor allem Präparate mit speziellem Tomatenextrakt (WSTC I oder II), Resveratrol, Anthozyanen und Kakaoflavanolen.

Der Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Dr. Wolz erstellt.

Quellen

  1. Tomé-Carneiro, J et al.: (2012) One-year consumption of a grape nutraceutical containing resveratrol improves the inflammatory and fibrinolytic status of patients in primary prevention of cardiovascular disease. Am J Cardiol. 110 (3): 356-63
  2. Schmandke, H. (2002) Resveratrol und Piceid in Weintrauben und Erdnüssen sowie daraus hergestellte Produkte. Ernährungs-Umschau. 49 (9): 349-51
  3. Olas, B. et al:. Inhibitory effect of resveratrol on free radical generation in blood platelets. Acta Biochim Pol. 1999;46(4):961-6
  4. O‘Kennedy, N et al.: Effects of antiplatelet components of tomato extract on platelet function in vitro and ex vivo: a time-course cannulation study in healthy humans, in: Am J Clin Nutr 2006;84:570 –9. American Society for Nutrition
  5. O‘Kennedy, N et al.: Effects of tomato extract on platelet function: a double-blinded crossover study in healthy humans, in: Am J Clin Nutr 2006;84:561–9. American Society for Nutrition
  6. O‘Kennedy, N et al.: A randomised controlled trial comparing a dietary antiplatelet, the water-soluble tomato extract Fruitflow, with 75mg aspirin in healthy subjects. In: European Journal of Clinical Nutrition (2016), 1–8
  7. Brighton TA, et al.: Low-Dose aspirin for preventing recurrent venous thromboembolism. NEJM 2012, e-pub before print. Medline
  8. Becattini C, Agnelli G, Schnenone A, et al.: Aspirin for preventing the recurrence of venous thromboembolism. NEJM 2012; 366: 1959–67. Medline
  9. Persson IA et al.: Effects of cocoa extract and dark chocolate on angiotensin-converting enzyme and nitric oxide in human endothelial cells and healthy volunteers – a nutrigenomics perspective. J Cardiovasc Pharmacol 2011;57(1):44–50
  10. Sudano I, Flammer AJ, Roas S et al. Cocoa, blood pressure, and vascular function. Curr Hypertens Rep 2012;14(4):279–284
  11. Schramm DD, Karim M, Schrader HR et al.: Food effects on the absorption and pharmacokinetics of cocoa flavanols. Life Sci 2003;73(7):857–869
  12. Faridi Z et al.: Acute dark chocolate and cocoa ingestion and endothelial function: a randomized controlled crossover trial. Am J Clin Nutr 2008;88(1):58-63
  13. Sudano I, Roas S, Noll G: Vascular abnormalities in essential hypertension. Curr Pharm Des 2011;17(28):3039-44
  14. Sansone R et al: Cocoa flavanol intake improves endothelial function and Framingham Risk Score in healthy men and women: a randomised, controlled, double-masked trial: the Flaviola Health Study. Br J Nutr. 2015 Oct 28;114(8):1246-55
  15. Sesso, HD et al.: Effect of cocoa flavanol supplementation for the prevention of cardiovascular disease events: the COcoa Supplement and Multivitamin Outcomes Study (Cosmos) randomized clinical trial. The American Journal of Clinical Nutrition, Volume 115, Issue 6, June 2022, Pages 1490–1500
  16. Zafra-Stone S, Yasmin T, Bagchi M et al. (2007): Berry anthocyanins as novel antioxidants in human health and disease prevention. Mol Nutr Food Res 51 (6): 675–683. 14 (Wallace 2011)
  17. Tsuda T (2012): Dietary anthocyanin-rich plants: Biochemical basis and recent progress in health benefits studies. Mol Nutr Food Res 56 (1): 159–170

Dieser Artikel ist erschienen in