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Naturheilpraxis 08/2019

Phytotherapie für mehr Gelassenheit und besseren Schlaf

"Ich bin gerade im Stress" – das hört man von Patienten ebenso wie von Kollegen, Freunden und Verwandten mal mehr, mal weniger häufig. Nur selten findet sich darunter ein Individuum, das hierfür überhaupt nicht anfällig zu sein scheint. Stress scheint für viele obligat zum Leben zu gehören. Doch was tun, wenn er mit Leidensdruck verbunden ist?

Ein Beitrag von Sabine Ritter
Lesezeit: ca. 8 Minuten

2016 befragten Mitarbeiter des Meinungsforschungsinstituts Forsa in Deutschland 1 200 Personen ab einem Alter von 18 Jahren zu ihrer Stressbelastung in Alltag, Freizeit und Beruf. Laut der Ergebnisse fühlte sich fast jeder vierte Befragte (23 %) häufig gestresst. Weitere 38 % gaben an, dass sie sich manchmal gestresst fühlen. Frauen waren etwas häufiger betroffen als Männer. Lediglich 14 % der Teilnehmer hatten bis zum Zeitpunkt der Befragung noch nie unter Stress gelitten. Besonders stressanfällig waren die 30- bis 39-Jährigen – meist bedingt durch den Spagat zwischen Familiengründung und beruflicher Karriere – sowie die 50- bis 59-Jährigen, die Sorge hatten, beruflich den Anschluss zu verlieren. Mit zunehmendem Bildungsniveau steigt der Stresslevel ebenfalls. Neben den Erfordernissen im Beruf waren es vor allem familiäre Herausforderungen und finanzielle Sorgen, die als Ursachen für Stress angegeben wurden (1).

Stress entsteht aus einem Ungleichgewicht zwischen den Anforderungen im Alltag und den persönlichen Ressourcen eines Individuums. Dies beinhaltet zwei wesentliche Aspekte von Stress: Je nach persönlicher Verfassung belasten gleichbleibende Anforderungen eine Person mal mehr und mal weniger, und nicht jeder lässt sich durch vergleichbare Belastungen im Alltag stressen. Darüber hinaus ist Stress nicht per se negativ. Er kann sogar als angenehm empfunden werden, wenn er mit Vorfreude oder anderen positiven Aspekten verbunden ist.

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Naturheilpraxis 08/2019

Erschienen am 01. August 2019