Oft geht es schneller als ein Wimpernschlag, ein kurzer Augenblick mangelnder Aufmerksamkeit, und schon ist es passiert: eine Muskelzerrung, ein Bänderriss, eine Prellung oder gar ein Knochenbruch. All diese Verletzungen brauchen ihre Zeit, um zu heilen. Sie sind meist schmerzhaft und schränken die Lebensqualität ein. Doch mit ein paar Tipps aus der Naturheilkunde kann man den Heilungsprozess effektiv unterstützen und die Beschwerden lindern.

Stumpfe Traumata betreffen häufig das Sprunggelenk oder Knie, aber auch Zehen, Finger, Handgelenk, Ellbogen oder Schulter können betroffen sein. „Pech gehabt“ – mit diesem Spruch hat man meist nicht nur die Situation treffend beschrieben, sondern zugleich die Kurzanleitung für die ersten Maßnahmen parat: Pause – Eis – Compression – Hochlagern (PECH). Bei stumpfen Traumata sollten die Betroffenen also sofort pausieren, ihre Verletzung kühlen, einen Kompressionsverband anlegen und die verletzte Extremität hoch lagern bzw. ruhig stellen. Allerdings wird man bei einem Knochenbruch dem Opfer die Kompression eher ersparen und stattdessen die Verletzung polstern (1).