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Naturheilpraxis 10/2021

Phytotherapie bei Hypothyreose

Die Schilddrüsenunterfunktion zählt zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen. Der Hormonmangel durch die Unterfunktion reduziert die Leistungsfähigkeit und verlangsamt die Stoffwechselprozesse des Körpers. Eine Vielzahl der damit einhergehenden Beschwerden kann durch Heilpflanzen gelindert werden.

Ein Beitrag von Sabine Ritter
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Schilddrüsenhormone sind für den menschlichen Organismus unverzichtbar. Sie regen nicht nur den Stoffwechsel vieler Organe an, sie stimulieren auch die Lipolyse, Proteolyse und Glykogenolyse. Darüber hinaus regulieren sie beispielsweise die Körpertemperatur, das Wachstum, die Fertilität sowie das Schlagvolumen und die Schlagfrequenz des Herzens. Damit erhöhen sie nicht nur das Herzminutenvolumen, sondern auch den Sauerstoffverbrauch. Gleichzeitig beleben sie die glatte Muskulatur, indem sie etwa die Peristaltik im Darm mobilisieren (1, 2).

Patienten mit Hypothyreose haben aufgrund des Mangels an Schilddrüsenhormonen daher den Eindruck, dass sie ein Gericht nur ansehen müssen, um an Gewicht zuzulegen. Sie frieren, leiden unter Obstipation, sind müde und schläfrig, haben depressive Verstimmungen und können sich mitunter weniger merken, als es für ihr Alltagsleben zuträglich ist. Mitunter klagen sie auch über eine trockene, schuppige Haut oder die teigige Konsistenz ihres Gewebes. Bei der körperlichen Untersuchung kann möglicherweise eine Bradykardie festgestellt werden. Bei Frauen kann der Mangel an Schilddrüsenhormonen eine Hyperprolaktinämie auslösen, die mit Oligo- oder Amenorrhö und Infertilität einhergehen kann (2).

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Naturheilpraxis 10/2021

Erschienen am 01. Oktober 2021