Die Lymphe ist die weiße Schwester des Blutes (Ulrich Abele / Erich Stiefvater)

In der Humoralmedizin kommt der Lymphe eine bedeutende Rolle zu, die sie im schulmedizinischen Bereich nur bedingt hat. Als Kardinalsaft definiert, hat sie als weiße Schwester des Blutes einen hohen Stellenwert für diagnostische und therapeutische Aussagen. Die Lymphe ist untrennbar mit dem Organ Milz verbunden und kann im Lauf des Lebens zu einer regelrechten Kloake werden. Lymphflussaktivierung und Lymphreinigung gehören zu den Standardtherapien dieses Hauptsaftes und sollten immer im Zusammenhang mit einer Belastung des Pischinger-Systems gesehen werden. Da alle Organe mehr oder weniger stark „durchlympht“ sind, sollte bei jeder Therapie ein Augenmerk auf dieses universal-organische Fließsystem gelegt werden.