Die Pathophysiognomik macht organische Belastungen und Funktionsschwächen deutlich und gibt Hinweise, welches Organ Unterstützung braucht. Diese Schwächezeichen bestehen, lange bevor sich ein Symptom meldet, und ändern sich mit der Verfassung des entsprechenden Organs. Letzteres macht für den geübten Beobachter auch eine Verlaufskontrolle seiner Therapie möglich.
Natale Ferronato hat in 60-jähriger Forschungsarbeit exakte Ausdruckszonen im Gesicht für Organe und Körperfunktionen herausgearbeitet. Der Naturarzt aus Ennetbaden in der Schweiz hat in langjährigen autodidaktischen Studien die Pathophysiognomik so entwickelt, wie wir sie heute kennen. In den letzten Jahren hat sich aus zahlreichen praktischen Anwendungen gezeigt, dass das Gesicht auch ein Somatotop darstellt, wie wir es von anderen Reflexzonensystemen, z. B. am Ohr oder Fuß, bereits kennen und therapeutisch nutzen. Die Therapie an den Gesichtsarealen kann die entsprechenden Organe beeinflussen.