Der Arzt und Alchemist Paracelsus lebte vor mehr als 500 Jahren. Er war so bedeutend, dass sein Name noch immer zahlreiche medizinische Einrichtungen und Fortbildungszentren ziert. Doch die Inhalte seiner Lehre scheinen so gut wie in Vergessenheit geraten. Dabei sind in den Werken des Paracelsus Schätze vergraben, die nur einer modernen Sprache bedürfen.

Die Tria Principia

Zwei Aspekte seines Werkes verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit: die „Tria Principia“ und die „Signaturenlehre“.

Das System der „Tria Principia“ würden wir heute als holistisches, integratives Bild des Patienten bezeichnen. Die dreigliedrige Materie setzt sich zusammen aus „Sal“, der Struktur, „Sulphur“, dem Stoffwechsel, und „Merkur“, dem Geist oder Wesen. Dieses Verständnis nutzt uns immer dann, wenn wir uns entscheiden müssen, auf welcher Ebene wir therapieren wollen.