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Naturheilpraxis 05/2019

Paracelsusmedizin hier und heute

Der Arzt und Alchemist Paracelsus lebte vor mehr als 500 Jahren. Er war so bedeutend, dass sein Name noch immer zahlreiche medizinische Einrichtungen und Fortbildungszentren ziert. Doch die Inhalte seiner Lehre scheinen so gut wie in Vergessenheit geraten. Dabei sind in den Werken des Paracelsus Schätze vergraben, die nur einer modernen Sprache bedürfen.

Ein Beitrag von Dr. Michaela Dane
Lesezeit: ca. 8 Minuten
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Die Tria Principia

Zwei Aspekte seines Werkes verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit: die „Tria Principia“ und die „Signaturenlehre“.

Das System der „Tria Principia“ würden wir heute als holistisches, integratives Bild des Patienten bezeichnen. Die dreigliedrige Materie setzt sich zusammen aus „Sal“, der Struktur, „Sulphur“, dem Stoffwechsel, und „Merkur“, dem Geist oder Wesen. Dieses Verständnis nutzt uns immer dann, wenn wir uns entscheiden müssen, auf welcher Ebene wir therapieren wollen.

Auf der Sal-Ebene wirken die meisten schulmedizinischen Mittel und die Nahrungsergänzungen, aber auch die niedrigen Potenzen der Homöopathie.In die Sulphur-Ebene, den Stoffwechsel, greifen die schulmedizinischen Mittel ebenfalls ein, aber auch die Schüßler-Salze, die Phytotherapie und mittlere Potenzen der Homöopathie (die berühmte C30). Auf der Merkur-Ebene erreichen wir den Patienten mit Hochpotenzen (C200 bzw. C1000), mit energetischer Medizin wie Reiki oder Biodekodierung, aber auch mit Aroma- und Räuchertherapie. Spagyrische Mittel, besonders solche, die Paracelsus als Arcana bezeichnete, wirken auf allen drei Ebenen gleichzeitig und sind daher in der naturmedizinischen Praxis besonders wertvoll.

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Naturheilpraxis 05/2019

Erschienen am 02. Mai 2019