In einer Fallstudie wurde untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen chronischer Migräne und Belastung durch oxidativen Stress gibt. Als Marker für oxidativen Stress dienten dabei die Blutwerte für Malondialdehyd (MDA) und Stickoxid (NO). Desweiteren wurden antioxidative Enzyme wie Superoxiddismutase (SOD) und die antioxidative Kapazität bestimmt. Diese Werte von Migränepatienten wurden mit einer Kontrollgruppe verglichen. Das Ergebnis war deutlich: Bei chronischen Migränepatienten waren die antioxidativen Enzyme erniedrigt. Hoher oxidativer Stress bedeutet einen hohen Verbrauch dieser Enzyme. Die Marker für akuten oxidativen Stress, MDA und NO, waren signifikant erhöht, und bei der antoxidativen Kapazität schnitten die Personen der Kontrollgruppe besser ab.