Panorama
Naturheilpraxis 02/2020

Oxidativer Stress und Migräne

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In einer Fallstudie wurde untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen chronischer Migräne und Belastung durch oxidativen Stress gibt. Als Marker für oxidativen Stress dienten dabei die Blutwerte für Malondialdehyd (MDA) und Stickoxid (NO). Desweiteren wurden antioxidative Enzyme wie Superoxiddismutase (SOD) und die antioxidative Kapazität bestimmt. Diese Werte von Migränepatienten wurden mit einer Kontrollgruppe verglichen. Das Ergebnis war deutlich: Bei chronischen Migränepatienten waren die antioxidativen Enzyme erniedrigt. Hoher oxidativer Stress bedeutet einen hohen Verbrauch dieser Enzyme. Die Marker für akuten oxidativen Stress, MDA und NO, waren signifikant erhöht, und bei der antoxidativen Kapazität schnitten die Personen der Kontrollgruppe besser ab.

Es stellte sich heraus, dass die Häufigkeit der Migränetage mit der antioxidativen Kapazität korrelierte. Je schlechter der Patient mit oxidativem Stress umgehen kann (MDA und NO erhöht, antioxidative Enzyme erniedrigt), desto häufiger trat die Migräne auf. Diese Ergebnisse legen die Vermutung nahe, dass eine antioxidative Therapie, z. B. durch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel, erfolgreich sein könnte.

Quelle: DeutschesGesundheitsPortal. https://bit.ly/300r4nf

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Naturheilpraxis 02/2020

Erschienen am 03. Februar 2020