Anfängern erscheint die Augendiagnose oft als schwierig, weil sie sich schnell von der Masse an Phänomenen, die sich in der Iris finden lassen, überfordert fühlen. Dabei ist Augendiagnose gar nicht so kompliziert – sie erfordert nur Übung.

Augendiagnose muss nicht kompliziert sein.

Sie ruht auf drei Säulen: Zeichenlehre, Pigmentlehre und Konstitutionslehre.

Wenn man sich auf Grundsätzliches beschränkt, geht das in der täglichen Praxis ganz einfach – in drei Schritten:

  • hinschauen
  • Muster erkennen
  • Zeichen deuten

So gelingt Augendiagnose

Unabdingbare Grundvoraussetzung für die Augendiagnose ist das Wissen um die verschiedenen Strukturen und Zeichen in der Iris und im Auge. Augendiagnose beginnt mit dem Hinschauen, und wir sehen nur, was wir kennen, finden aber oft eine überwältigende Fülle von Phänomenen. Bei der Konzentration auf jede Einzelheit verliert man nur allzu leicht den Überblick: Was bedeutet dieses, was jenes Zeichen? Was ist im Moment wichtig – und wie setzt man das alles in die Therapie um?