„Hilfe, mein Arzt sagt, ich habe nichts!“ Einseitige Denkweise und zunehmender Verlust ganzheitlicher Betrachtung führen immer mehr leidende Menschen in die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit.

Eine zunehmende Anzahl von Menschen leidet an einer Kombination von sogenannten Multiorganbeschwerden, wie Schlafstörungen, chronischen Schmerzzuständen in Form von Kopfschmerzen, Migräne, Gelenk- und Weichteilschmerzen, Reizdarm, Reizmagen, Unruhezuständen, Herzklopfen, Angst- und Panikattacken, depressiven Verstimmungen, Leistungsverlust, Konzentrationsstörungen und vielem mehr. Die Lebensqualität wird dabei zunehmend beeinflusst. Oft gesellen sich Autoimmunerkrankungen hinzu und machen das Leben noch schwerer.

Die Vielzahl an unterschiedlichsten Beschwerden führt häufig zu großer Verwirrung bei dem behandelnden Therapeuten. Zumal die üblichen Laboruntersuchungen in den meisten Fällen nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen. Das hat zur Folge, dass viele der betroffenen Menschen zu Unrecht als psychosomatisch krank oder depressiv abgestempelt werden.

So ist es nicht selten, dass die Leidenden immer wieder Ärzte und Heilpraktiker aufsuchen, in der Hoffnung, eine eindeutige Diagnose und entsprechende Hilfe zu erhalten, um aus diesem Dilemma zu entkommen. Dabei werden Arbeit und Familienleben zunehmend belastet, was nicht selten zu Existenzängsten und Beziehungsproblemen führt. Das geht oft so weit, dass die Leidenden selbst glauben, psychisch krank zu sein.

Hier als Beispiel die schriftliche Terminanfrage einer jungen Frau: „Ich bin 32 Jahre alt, hochsensibel, habe aktuell die Diagnose Zöliakie und schwere Osteoporose und seit knapp drei Jahren keinen Zyklus mehr. Warum das so ist, kann mir niemand sagen. Ich werde von einer Hormonärztin, Energetikerin, Physiotherapeutin, Magen-Darm-Spezialistin, Psychotherapeutin, einem Psychologen und einem Heilpraktiker unterstützt, bisher ohne Erfolg. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich zu erfahren, was mir fehlt, wieder gesund zu sein und einen Fahrplan für meine Gesundheit zu bekommen.“

Früher oder später wird bei solchen Problemen ein Antidepressivum verordnet und/oder ein Burn-out-Syndrom diagnostiziert (ICD-10: Z73 Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung). Das Mittel der Wahl ist dabei die Verordnung eines selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmers (Selective Serotonin Reuptake Inhibitor, kurz: SSRI). Dieser verhindert den Rücktransport von Serotonin aus dem synaptischen Spalt in die Vesikel und sorgt so für eine höhere Serotoninkonzentration im synaptischen Spalt. Eine Versagensquote von 30 % und zahlreiche Nebenwirkungen von SSRI sind bekannt. 

Auch wenn es provokativ klingen mag, ist diese Vorgehensweise nach heutiger Sicht viel zu einseitig. Diese Menschen leiden in den meisten Fällen unter Neurostress-Beschwerden.

Ganzheitliche Betrachtung nötig

Man schätzt, dass etwa 80 % aller zivilisatorischen Erkrankungen durch Neurostress bedingt sind. Der Begriff Neurostress ist dabei keinesfalls neu, sondern stammt aus dem Jahr 1990. Eine Gruppe von Naturwissenschaftlern erkannte damals, dass bei der Behandlung von Krankheiten die Körper-Seele-Geist Beziehung nicht außer Acht gelassen werden kann. Sie kamen zu dem Schluss, dass nur eine ganzheitliche und fachübergreifende Betrachtungsweise zu einer erfolgreichen Behandlung führen kann, da biochemisch alles miteinander verwoben ist. 

Der Zusammenschluss wurde PNEI genannt und schließt die Fachdisziplinen Psychologie, Neurologie, Endokrinologie und Immunologie zusammen. Hier sind die Ursprünge der heutigen Neurostress-Therapie zu finden. Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass die Mitochondrien, das Mikrobiom und nicht zuletzt die Epigenetik ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Neurostress spielen und folglich in eine nachhaltige Neurostress-Behandlung einzubeziehen sind.

Dank diagnostischer Fortschritte und Forschungen lässt sich zweifelsfrei belegen, dass diese Systeme biochemisch wie Zahnräder ineinandergreifen und sich gegenseitig beeinflussen. Dabei wird ein Umstand offensichtlich, der das harmonische Zusammenspiel der Systeme stören kann, nämlich Zellstress.

Stressreaktion: kämpfen oder flüchten

Die Aktivierung des Stresssystems macht es bekanntlich möglich, dass wir bei Gefahr adäquat reagieren können. Kämpfen oder flüchten. Droht eine Gefahr, ermöglicht das endokrinologische System über eine Kaskade hormoneller Ausschüttungen in Sekundenschnelle, dass wir darauf reagieren können.

Hierzu wird die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HHN-Achse) aktiviert. Der Hypothalamus bildet zunächst das Corticotropin-Releasing-Hormon (CRH), welches in der Hypophyse zur Ausschüttung von Adrenocorticotropin (= Adrenocorticotropes Hormon, kurz: ACTH) führt. Auf ACTH reagieren Nebenniere und Nebennierenrinde mit der vermehrten Bildung des Neurotransmitters Noradrenalin und der Bereitstellung von Glukokortikoiden, insbesondere vom Energiehormon Cortisol.

Hierdurch werden kurzfristig viele sinnvolle Reaktionen ausgelöst, die nur einer Sache dienen – unseren Organismus optimal auf Flucht oder Kampf vorzubereiten. Der Neurotransmitter Glutamat und das Steroidhormon Testosteron steigen deutlich an, um die benötigte Kraft, Ausdauer und Koordination zu ermöglichen.

Cortisol stellt zunächst durch Drosselung der Insulinausschüttung mehr Glukose zur Verfügung. Auch die Glukoneogenese führt zu einer erhöhten Bereitstellung von Glukose. Muskulatur und Gehirn erhalten so ausreichend Energie, um den Kampf- oder Fluchtmodus zu ermöglichen. Zusätzlich wird die Durchblutung der Verdauungsorgane zugunsten der Peripherie reduziert. Die Atmung wird schneller und tiefer, Herzschlagvolumen sowie Blutdruck steigen an.

Das Limbische Gehirn wird aktiviert. Die Augen arbeiten schneller und effektiver, die Wahrnehmung verschärft sich. Körperliche Reaktionen und Handlungen erfolgen im Bruchteil einer Sekunde zumeist reflexartig, ohne nachzudenken. Das Immunsystem sorgt, angeregt durch Cortisol, für eine kontrollierte Entzündungsreaktion mit Ausschüttung von proinflammatorischen Zytokinen. Durch den gesteigerten Stoffwechsel kommt es zu einem vermehrten Anstieg von ROS (Sauerstoffradikalen) und iNO (induziertem Stickmonoxid) in den Zellen.

Urtümliche Stressreaktion versagt in der Moderne

Schauen wir uns die Evolution an, so müssen wir feststellen, dass wir evolutiv in keiner Weise an die Herausforderungen unserer Konsumgesellschaft adaptiert sind. Unsere Vorfahren waren Jäger und Sammler, die entweder Fleisch im Überfluss hatten oder darben mussten und sich zwischen den Jagderfolgen mit Wurzeln und Beeren ernährten. Gelegentliche Kalorienreduktion und Hungerzeiten waren damals wohl normal. Unsere Vorfahren lebten im Schutze ihres Stammes und waren auf diese Gemeinschaft angewiesen. Vor Jahrtausenden war es vielleicht der Säbelzahntiger, der eine Lebensbedrohung darstellte und das Stresssystem erforderlich machte. War die Gefahr vorüber, wurden die Hormone über inhibitorische Neurotransmitter wieder heruntergefahren.

Heute gibt es den Säbelzahntiger nicht mehr, stattdessen sind wir unzähligen neuartigen und modernen Stressoren ausgesetzt, an die wir evolutiv gesehen weder mit dem Nervensystem noch mit den körpereigenen Entgiftungssystemen oder unserem Verdauungsapparat ausreichend angepasst sind. Ununterbrochen einwirkende, moderne Stressoren und eine dadurch teilweise dauerhafte Aktivierung des Stress-Bewältigungs-Systems haben enorme Konsequenzen für unsere Gesundheit. 

Die Folgen sind eine zunehmende Verschiebung der physiologischen Balance von Neurotransmittern, Steroidhormonen, Schilddrüsenhormonen und der Zytokine des Immunsystems. Der Zellstoffwechsel gerät dadurch zunehmend aus dem gesunden Gleichgewicht, da oxidative Reaktionen gegenüber Reduktiven überwiegen.

Schließlich sind die Nebennieren nicht mehr in der Lage, mit den Forderungen nach Cortisol Schritt zu halten. Daraus resultiert ein deutlicher Mangel an freiem Cortisol. Auch die Ausbildung einer Insulinresistenz als Folge der dauerhaft aktivierten Stressachse ist in diesem Zusammenhang bekannt (Diabetes mellitus II).

Ebenso werden die Darmschleimhaut und das Mikrobiom als Verbindungsglieder zwischen dem enterischen und neuroendokrinen Nervensystem in ihrer physiologischen Balance gestört.

Eine pathologische Veränderung der Steroidhormone und Neurotransmitter, sowie ein messbarer Mangel an Mikronährstoffen, Enzymen und spezifischen Aminosäuren feuern den Teufelskreislauf immer mehr an.

Abbildung 1 zeigt als Beispiel die Neurotransmitterwerte eines 48-jährigen Patienten mit chronischen Kopfschmerzen, depressiven Verstimmungen, Reizdarm, Unverträglichkeiten und Unruhezuständen, bei allgemeiner Leistungseinschränkung.

Abb. 1: Neurotransmitterwerte eines 48-jährigen PatientenRita Pfeiffer
Abb. 1: Neurotransmitterwerte eines 48-jährigen Patienten

Neurostress – ein biochemischer Teufelskreislauf

Neurostress kann biochemisch gesehen als Hauptursache für zahlreiche Störungen innerhalb der aufgezeigten Systeme angesehen werden und beschreibt die zunehmende Überforderung unserer Entgiftungssysteme durch vermehrte Bildung von ROS, iNOS und Superoxiden bis hin zur Peroxinitrit-Bildung (NO/OONO). Man spricht dabei von oxidativem und nitrosativem Stress.

Von oxidativem Stress spricht man, wenn sich das Gleichgewicht zwischen oxidativen und reduktiven Reaktionen zugunsten der oxidativen Prozesse (ROS) verschiebt.

Unter chronischem nitrosativem Stress versteht man die vermehrte Bildung von iNO (induzierbarem Stickoxid) und seinem oxidativen, weit aggressiveren Metaboliten Peroxinitrit (NO/OONO). Die Entdeckung des Zusammenhangs zwischen nitrosativem Stress und chronischen Multisystemerkrankungen geht auf Forschungen der letzten zehn bis 15 Jahre zurück.

Ein weiterer Mechanismus der Neurostress-Entstehung ist die chronische Aktivierung des Immunsystems, beispielsweise durch EBV-Infektion oder durch einen Fokalherd im Bereich der Zähne. Die chronische Aktivierung spezifischer Zytokine führt dabei zu einer Dysbalance der Neurobotenstoffe und Hormone. Depressive Verstimmungen, Schlafprobleme, Angst- und Panikattacken können daraus resultieren. Umgekehrt kann es grundsätzlich bei jeder dauerhaften Aktivierung des Stressbewältigungs-Programms auch zur zentralen Reaktion des Immunsystems kommen. So gilt es beispielsweise als erwiesen, dass Adipositas, Stress und Depressionen zu messbaren immunologischen Veränderungen führen.

Auf lange Sicht entsteht durch Neurostress ein biochemischer Teufelskreislauf in den Mitochondrien, der zu einer Lipidperoxidase der Membran und eingeschränkter ATP-Produktion als Zeichen einer klassischen Mitochondriopathie führen kann. Dieser Prozess kann sich schleichend und unerkannt über viele Jahre entwickeln. Chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS oder Myalgische Enzephalomyelitis), Fibromyalgie, Multiple Chemikaliensensitivität (MCS) und viele andere Erkrankungen nehmen hier ihren Ursprung.

Entstehung durch Vielzahl kumulierender Auslöser

Neurostress entsteht also in den allermeisten Fällen nicht nur aufgrund psychosozialer Herausforderungen und Überlastungen, sondern vor allen Dingen durch eine Vielzahl kumulierender und sich verstärkender Stressoren wie:

  • endogene Disruptoren
  • einseitige, ungesunde Ernährung
  • Verschiebung des Biorhythmus und Störungen der Chronobiologie
  • Umweltbelastungen durch diverse Umweltgifte, toxische Chemikalien und E-Smog
  • bakterielle und virale Infekte (30-fache Steigerung der NO-Bildung!) und versteckte Entzündungen
  • Medikamente, wie bestimmte Antibiotika, Statine, Potenzmittel, Arginin, Enalapril, β-Blocker etc.
  • schwere physische oder psychische Traumatisierungen
  • Instabilität der HWS

So simpel erscheinende Lifestyle-Fehler, wie zu wenige oder nicht genügende Entspannungsphasen oder das Fehlen von ausgleichender und angemessener Bewegung durch Sport, verstärken die Problematik zusätzlich. Hinzu kommen alle täglichen psychischen und mentalen Heraus- und Überforderungen unserer modernen Gesellschaft.

Das Ausmaß, die Vielzahl und die Dauer der einwirkenden Stressoren führen über kurz oder lang zur Dekompensation des gesamten Systems. Die körpereigenen Entgiftungssysteme (SOD, Glutathion, Entgiftung Phase 1 und 2) werden überfordert und äußern sich in den typischen Neurostress-Beschwerden. Hier liegt einer der Hauptgründe für die Zunahme von chronischen Multisystembeschwerden und Zivilisationserkrankungen. 

Ausführliche Anamnese nötig

Für eine erfolgreiche Behandlung ist eine möglichst frühzeitige Erfassung der biochemischen Veränderungen sinnvoll. Außerdem ist das gründliche Erforschen der vielfältigen kausalen Zusammenhänge von großer Bedeutung. Hierzu ist eine ausführliche Anamnese und Erfassung aller Auffälligkeiten von Geburt an erforderlich, in der sowohl der Verdacht ererbter (Hinweise auf Multisystemerkrankung der Mutter, Polymorphismen) als auch erworbener Formen (Antibiotika, Schadstoffexposition, HWS, Infekte etc.) erfasst wird. Häufig finden sich bereits im Kindesalter Auffälligkeiten wie Infektanfälligkeit, Lern- und Konzentrationsstörungen, ADHS, Nahrungsunverträglichkeiten und schnelle Ermüdbarkeit.

Werden alle Beschwerden und individuellen Symptome gründlich auf einer Zeitschiene zusammengefasst, lässt sich zuverlässig erkennen, dass meist lange vor dem eigentlichen Zusammenbruch und vermeidlichen psychischen Auslöser bereits deutliche Zeichen einer Neurostress-Belastung vorlagen.

Zu hinterfragen sind hier insbesondere die Lebenssäulen:

  • Familienanamnese – maternale Vererbung
  • Schlaf, Biorhythmus und Chronobiologie
  • Ess- und Ernährungsgewohnheiten
  • tägliche Entspannungsgewohnheiten und sportliche Aktivitäten
  • krankmachende Umweltfaktoren, denen der Betroffene ausgesetzt ist
  • Persönlichkeitsstruktur und persönliche Lebenssituation

Multimodale Therapie

Um auslösende Stressoren zu vermeiden oder zu minimieren, sollte der Lebensstil in auffälligen Bereichen schrittweise verbessert werden. Hierbei kommt dem fachkundigen Therapeuten die wichtige Aufgabe zu, den Betroffenen eigenverantwortlich in die Umsetzung zu führen. Nur so ist ein nachhaltiger Therapieerfolg möglich.

Wichtig sind hierbei

  • gesunde, vollwertige, kohlehydratreduzierte Ernährung mit gesunden Fetten,
  • ausreichend Schlaf unter Berücksichtigung des Chronotyps,
  • angemessene Bewegung, Pacing,
  • tägliche Entspannungszeiten mit Atemübungen, Achtsamkeitstraining und entspannenden Ruhephasen,
  • das Vermeiden krankmachender Umweltfaktoren; Neutralisierung und Vermeidung von E-Smog, kritischer Umgang mit toxischen Substanzen usw.,
  • und nicht zuletzt eine Persönlichkeitsentwicklung, die in einem bewussten Erkennen und Stoppen innerer Treiber und Glaubenssätze unterstützt.

Mittels moderner Diagnoseverfahren wie HRV-Kurz- und Langzeitmessungen, Speichel- und Urinproben sowie speziellen Blut- und Stuhlanalysen können die Verschiebungen der normalen Balance im neuroendokrinologischen, immunologischen und enterischen Bereich beurteilt und das Ausmaß einer Zellstoffwechselstörung sowie der Schweregrad von oxidativem und nitrosativem Stress eingeschätzt werden.

Damit ist es möglich, dem Betroffenen oft zum ersten Mal während seiner Leidensgeschichte pathologische Veränderungen zu bestätigen. Dies führt beim Patienten nicht selten zu einer großen Erleichterung. Fühlt er sich doch endlich darin bestätigt, dass seine andauernden Beschwerden nicht nur psychischer Natur sind, sondern körperliche und messbare Ursachen haben. 

Der Therapeut kann beurteilen, inwieweit und in welchem Ausmaß in den verschiedenen miteinander interagierenden Körpersystemen bereits pathologische Veränderungen aufgetreten sind. Daraus lassen sich sowohl eine Prognose als auch ein klares, förderliches Therapiekonzept erarbeiten.

In der Neurostress-Therapie kommen neben neurotropen Aminosäuren wie Tyrosin, Taurin, Glycin oder Theanin auch hormonell oder neurotrop wirksame Substanzen aus der Pflanzenwelt (Tribulus, Griffonia, Rhodiola, Mucuna) oder bioidentische Hormone zum Einsatz. Der Aufbau einer gesunden Darmflora und der Ausgleich von Mangelzuständen an Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen (insbesondere B-Vitaminen und Vitamin D3), Fettsäuren und Enzymen stehen zunächst im Vordergrund. Eine Entgiftung ist erst ratsam, wenn eine stabile, deutliche Verbesserung des Allgemeinzustandes eingetreten ist.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich bei der Behandlung von Multiorganbeschwerden und einer Vielzahl an chronischen Krankheiten die ganzheitliche und integrale Vorgehensweise der Neurostress-Therapie in Verbindung mit einem tieferen Verständnis der Körperfunktionen und der Zusammenhänge sehr bewährt hat.

(Grafiken: Rita Pfeiffer / Neurostress Akademie)