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Naturheilpraxis 07/2020

Neuer Schwung mit japanischer Meridiantherapie

Bei der japanischen Meridiantherapie handelt es sich um einen Akupunkturstil, der die Dysbalance von Fülle und Leere auf Meridianebene ausgleicht. Erschöpfte Patienten profitieren von der sanften Tonisierung und kommen schnell zu Kraft, sodass sie ihren Alltag wieder gut bewältigen können.

Ein Beitrag von Sabine Ritter
Lesezeit: ca. 9 Minuten

Das Leben stellt täglich hohe Anforderungen an jedes Individuum. Vom Arbeitspensum über die Emotionen bis hin zu Witterungseinflüssen und Unfällen sind alle Menschen den unterschiedlichsten Reizen ausgesetzt. Diese hinterlassen in dem zum Zeitpunkt der Geburt noch ausgeglichenen Meridiansystem Spuren, die sich in Form von Fülle und Leere manifestieren und die Energiereserven erschöpfen können. Manchmal reichen Pausen, Schlaf und gute Ernährung nicht aus, um neue Kräfte zu mobilisieren. Dann kann die japanische Meridiantherapie sanft zu neuer Kraft verhelfen.

Ihre theoretischen Grundlagen gehen auf den mehr als 2 000 Jahre alten chinesischen Medizinklassiker Nan Jing zurück, vor allem auf seine Theorien zu Yin und Yang sowie denjenigen zu den fünf Wandlungsphasen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Mit Yin und Yang werden dabei zwei gegensätzliche Pole beschrieben, die man nur gemeinsam betrachten kann. Das Yin muss das Yang nähren und halten, damit es nicht grenzenlos nach oben strebt und zum Yin zurückkehrt, um es zu wärmen. Wie der Schatten nicht ohne das Licht existieren kann, kann es kein Yin ohne das Yang geben und umgekehrt. Während Wärme und Licht zum Yang gehören, werden Kälte und Dunkelheit dem Yin zugeordnet. Ebenso werden Yin- und Yang-Meridiane unterschieden (s. Tab. 1).

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Naturheilpraxis 07/2020

Erschienen am 01. Juli 2020