Jeder Therapeut kennt solche Patienten: Nach überstandenen Erkältungen zieht sich die Erholungsphase ungewöhnlich lang hin, oder man fängt sich sogleich den nächsten Infekt ein. Die Nasennebenhöhlen sind chronisch verstopft. Das Husten nimmt kein Ende. Immunstimulierende Maßnahmen scheinen angezeigt. Dabei wird jedoch häufig die Rolle der Nebennieren bei der Infektabwehr vergessen oder zu wenig berücksichtigt.

Jeder Therapeut kennt solche Patienten: Nach überstandenen Erkältungen zieht sich die Erholungsphase ungewöhnlich lang hin, oder man fängt sich sogleich den nächsten Infekt ein. Die Nasennebenhöhlen sind chronisch verstopft. Das Husten nimmt kein Ende. Immunstimulierende Maßnahmen scheinen angezeigt. Dabei wird jedoch häufig die Rolle der Nebennieren bei der Infektabwehr vergessen oder zu wenig berücksichtigt.

Die Nebennieren sind zwei kleine Drüsen, bestehend aus Nebennierenrinde und Nebennierenmark, von denen jede über einer der beiden Nieren liegt.
Die Nebennierenrinde wird durch das adrenocorticotrope Hormon (ACTH) gesteuert, das im Hypophysenvorderlappen der Hirnanhangdrüse gebildet wird. Diese wiederum wird vom Corticotropin-releasing-Hormon (CRH) des Hypothalamus gesteuert.