Fachforum
Naturheilpraxis 04/2021

Naturheilkundliche Corona-Nachsorge

"Nach Corona ist vor Corona." Diese Äußerung ist zu einem geflügelten Begriff geworden. Da es sich bei der CoV-2-Variante um ein SARS-Virus handelt, stellt die einmalige Infektion keinen lebenslangen Schutz dar. Somit ist die Regeneration mit Milieuaufbau und Abwehrregulation sowohl Nachsorge als auch Prophylaxe.

Ein Beitrag von Peter Germann
Lesezeit: ca. 4 Minuten
mizy / shutterstock.com

Zu solch einem „Wiederaufbau“-Konzept der Funktionen der Luftwege gehören eine intakte Schleimhaut der Atemorgane als Barrierefunktion. Diese ist zur Abwehr von Mikroben unerlässlich. Allerdings sollten wir uns auch bewusst sein, dass eine ansässige Pfortenflora ebenfalls zu dieser Regulation beiträgt. Sie sollte nicht einfach „wegdesinfiziert“ werden, was teilweise schon durch die Benutzung von falschen Zahnpasten geschieht.

Basisbehandlung

Für diese Basisbehandlung setze ich grundsätzlich erst einmal das Phönix-Atemwegskonzept ein. Es sind nach dem schon bekannten Therapiemuster der Fa. Phönix drei verschiedene Mittel, die im dreitägigen Wechsel verabreicht werden, sowie ein viertes, das bei der ganzen Kur parallel läuft.

Beim ersten Mittel handelt es sich um Lobelia Phcp, bestehend aus Cetraria islandica (Isländisch Moos) und Lobelia inflata (Lobelienkraut). Ersteres wird als Expektorans und zum Schutz sowie Aufbau der Atemwegsschleimhäute verwendet, und das weitere Mittel aus der Ethnomedizin zielt auf Bronchitis sowie Atemwegskrämpfe und wirkt schleimhautberuhigend.