Die Nasennebenhöhlenentzündung ist eine der häufigsten Atemwegskrankheiten und gehört zu den Erkrankungen der oberen Atemwege. Oft liegt ihr eine virale oder bakterielle Infektion, z. B. bei einem grippalen Infekt, oder auch eine Allergie zugrunde. Sowohl zur Therapie der akuten wie auch der chronischen Sinusitis gibt es bewährte naturheilkundliche Heilmittel.

Die mit Schleimhaut ausgekleideten Nasenebenhöhlen stehen untereinander räumlich in Verbindung und schwanken sowohl individuell als auch in ihrer paarigen Anlage in Größe und Form. Am geräumigsten sind die Kieferhöhlen, die aufgrund ihrer Lage eine enge Beziehung zu den Backenzähnen haben. Die Nasennebenhöhlen sind für die Befeuchtung und Temperierung der Atemluft mitverantwortlich; wenn sie fehlen würden, hätte das jedoch keine gravierenden Auswirkungen auf unseren Körper. 

Eine Theorie besagt, dass das beim Menschen evolutionär immer größer gewordene Gehirn zum Schutz knöchern ummantelt werden musste. Vom Gewicht einer vollständigen knöchernen Ummantelung wäre unsere recht schwache Halswirbelsäule jedoch überfordert. Kompensatorisch hätten sich daher am Schädel Höhlen gebildet, um Knochenmasse einzusparen. Wie dem auch sei, die Nasennebenhöhlen geben im naturheilkundlichen Denken vielfältige Hinweise auf Systeme oder Organe und sind häufig in andere Therapiekonzepte miteinzubeziehen.