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Naturheilpraxis 12/2019

Müde und schwindelig — die diffusen Zeichen der Leber

Die Funktionen der Leber sind vielfältig. Ihre Erkrankungen können deshalb mit einer Reihe von Symptomen einhergehen, die sich nicht immer deutlich zeigen oder zuordnen lassen.

Ein Beitrag von Martina Schneider
Lesezeit: ca. 8 Minuten
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In der Leber als dem „Chemielabor des Körpers“ sind an die 300 Milliarden Zellen damit beschäftigt, Stoffwechselendprodukte und Sauerstoff aus dem Blut zu verarbeiten. Sie filtern pro Minute 1,5 Liter Blut und fügen ihm neue Nährstoffe zu, damit der Mensch zu Vitalität und Energie kommt. Das so aufbereitete Blut sammelt sich in den Lebervenen. Über die Vena cava inferior und die rechte Herzvorkammer gelangt es via Lungenkreislauf in den Körperkreislauf. Das zentrale Organ des Stoffwechsels wird Tag für Tag stark beansprucht – Alkohol, Medikamente, Chemikalien, Schwermetalle sind Gift für sie. Die Leber macht sich bemerkbar, wenn sie schlecht behandelt wird. Allerdings sind manche ihrer Äußerungen eher subtil, sodass sie nicht ihr, sondern anderen Organsystemen zugeordnet – oder ganz übersehen und überfühlt werden. Einer Leberstörung und einer sich hieraus entwickelnden Erkrankung gehen oft funktionelle Beschwerden voraus.

Licht- und lärmempfindlich

Lichtempfindlichkeit am Morgen: Tageslicht stört regelrecht, wenn man morgens wach wird. Mit der Photophobie geht mitunter eine leichte Verschlechterung der Sehschärfe einher. Die Überempfindlichkeit gegen Licht schließt jene gegen Lärm ein und lässt immer häufiger Kopfschmerzen bis hin zur Migräne entstehen. Auch die Sensibilität der Haut nimmt zu, was so weit gehen kann, dass der Mensch auf vieles allergieartig reagiert, ohne an einer echten Allergie zu leiden.

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Naturheilpraxis 12/2019

Erschienen am 02. Dezember 2019