Die Parkinson-Krankheit ist mit einer Inzidenz von rund zwei Prozent in der Gruppe der 70-Jährigen die häufigste motorische Erkrankung. Im Vordergrund steht das auffällige Zittern der Hände im Ruhezustand bei gleichzeitiger allgemeiner Verlangsamung der Bewegungen. Obwohl eine Heilung nicht möglich ist, erleichtern heute verschiedene Therapieansätze den Alltag der Patienten.

Im Jahr 1817 beschrieb James Parkinson ein Krankheitsbild, das er als Schüttellähmung bezeichnete. Namensgebend war das mehr oder weniger starke Zittern der Patienten, das vor allem im Ruhezustand auftrat, bei Belastung dagegen oft schwächer wurde. Dieses Zittern geht mit einer allgemeinen Muskelsteifheit einher, die die Bewegungsfreiheit der Betroffenen zunehmend einschränkt. Heute wissen wir, dass diese Symptome durch einen Mangel des Botenstoffs Dopamin im Gehirn und eine dadurch verursachte Hemmung der Willkürbewegungen ausgelöst werden.