Fachforum
Naturheilpraxis 05/2018

Mit heilsamen Düften durch die Wechseljahre

Aromatherapie – eine bewährte Alternative

Eine lange Zeitspanne des Wandels und des Wechsels dominiert unsere Lebensmitte und stellt entscheidende Weichen für die sogenannte zweite Lebenshälfte. Das Klimakterium bereitet vielen Frauen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzrasen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Scheidentrockenheit, Schlafstörungen, Erschöpfung, Leistungsabfall, Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen, um nur einige wichtige Symptome zu nennen. Hier bietet die Aromatherapie eine hervorragende naturheilkundliche Alternative.

Ein Beitrag von Maria Hoch
Lesezeit: ca. 6 Minuten

Der Einsatz der ätherischen Öle – im Folgenden ÄÖ – kann Abhilfe schaffen, Symptome lindern, begleitend unterstützen oder einfach Wohlbefinden erzeugen. Ich verweise hier auf die Leitlinien von Aroma Forum International e. V., in denen Begriffe und Definitionen dargestellt sind, z. B. Grundlagen, Einsatz und Anwendung von ÄÖ als die „Hauptinstrumentarien“ der Aromapflege und Aromatherapie (1). Prinzipiell gilt: ÄÖ wirken immer auf Körper, Geist und Seele. Düfte helfen und begleiten im Klimakterium rundherum.

Welche ÄÖ bei welchen Beschwerden?

Hormonelle Disharmonie

Die hormonmodulierende Wirkung der ÄÖ bezieht sich auf die ganzheitliche Ebene. Die Düfte beeinflussen über ihre anregende oder hemmende Produktion der Botenstoffe indirekt das Hormon- und Immunsystem sowie die Psyche.

Beispiele ÄÖ:

  • Anissamen, u. a. Anethol – östrogenartig
  • Fenchel süß, u. a. Anethol – östrogenartig
  • Muskatellersalbei, u. a. Sclareol – östrogenartig
  • Salbei (Salvia officinalis), u. a. Thujone – östrogenähnlich
  • Rosengeranie – hormonregulierend
  • Weihrauch Eritrea, u. a. Incensol – regulierend auf Hormone (Wachstumshormone, Gonadotropines Hormon, zellerneuernd)
  • Rose, Frangipani, Jasmin, Osmanthus, Tuberose, Ylang Ylang wirken u. a. auf viele Botenstoffe, auch auf die Glückshormone, z. T. erotisierend/aphrodisisch.

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Naturheilpraxis 05/2018

Erschienen am 02. Mai 2018