Schwerpunkt
Naturheilpraxis 07/2019

Migräne

Naturheilkundliche Behandlungsstrategien

Es gibt gute Möglichkeiten die Migräne ganzheitlich zu begleiten, wobei sich Schmerzmittel nicht immer zu 100 Prozent vermeiden lassen. Das Ziel der Naturheilkunde, die Anfallsprophylaxe, also die Reduktion der Intensität und die Anfallshäufigkeit, kann erreicht werden, wenn ein kausaltherapeutischer Therapieansatz – wie im Beitrag dargestellt – gelingt.

Ein Beitrag von Silke Uhlendahl und Marie Greiff
Lesezeit: ca. 11 Minuten

Migräne gilt als die häufigste neurologische Erkrankung. Allein in Deutschland gibt es schätzungsweise acht bis zehn Millionen Betroffene. Frauen leiden häufiger daran als Männer: Etwa zehn Prozent aller Männer und 25 Prozent aller Frauen sind im Laufe des Lebens von Migränekopfschmerzen betroffen. Die Leidenskarriere beginnt oft schon in der Pubertät.

Einer der möglichen, zahlreichen Auslöser für Migräneattacken sind die veränderlichen Spiegel der Geschlechtshormone bei Frauen. Hier sind die Attacken an den deutlichen Hormonabfall beim Einsetzen der Menstruation gekoppelt, bleiben aber zum Teil auch darüber hinaus während der Menstruation durch niedrige Progesteronspiegel zum jeweiligen Zeitpunkt. Bis zur Pubertät sind Jungen und Mädchen gleich häufig betroffen. Erst danach leiden Mädchen und Frauen, je nach Alter, doppelt bis dreimal häufiger daran als Männer.

Abb. 1: Multifaktorielle Ursachen der Migräne Silke Uhlendahl / Marie Greiff

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Naturheilpraxis 07/2019

Erschienen am 01. Juli 2019