Die Miasmentherapie aus dem Auge kann in der homöopathischen Behandlung helfen, wenn nicht sofort das ähnlichste Heilmittel gefunden werden kann. Zudem hilft der Blick ins Auge dabei zu differenzieren, mit welchem Miasma man es wirklich zu tun hat.

In der klassischen Homöopathie begegnen uns als Therapeuten die Miasmen von Tuberkulinie, Psora, Sykose und Syphilinie. Ergänzt dazu werden auch Carcinogenie und Parasitose genannt. Forschungen aus Indien um Sankaran und alle Arbeiten zum Periodensystem der Homöopathie erlauben uns heute eine leichtere Zuordnung von Arzneimitteln und Arzneifamilien innerhalb der jeweiligen Gruppen von Elementen des Periodensystems. Von diesen Gruppen gibt es insgesamt 18 Stück. Weitere Miasmen werden in der Literatur beschrieben und zugeordnet. Dazu zählen Typhus, Ringworm, Malaria, Pertussis, Mycosis, Polio und Lepra. Der zentrale Fokus in der Fallaufnahme wird auf die Lebensgeschichte und die aktuelle Situation gelegt, in der sich der Patienten befindet, sowie auf seine grundeigene emotionale Reaktion und Empfindung. So können wir tiefwirkende Heilmittel für unsere Patienten finden.