Schwerpunkt
Naturheilpraxis 01/2020

Metabolisches Syndrom

Behandlung über Chapman-Punkte

Unter Krankheitsbildern infolge einer metabolischen Belastung leiden in Deutschland mehr als ein Drittel aller Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Für die Basistherapie vielversprechender als die klinische Medizin ist das Angebot der Naturheilkunde. Hier stehen diese Krankheitsbilder seit Jahrzehnten im Fokus erfolgreicher therapeutischer Ansätze.

Ein Beitrag von Dr. med. Klaus Weber
Lesezeit: ca. 8 Minuten

Das metabolische Syndrom ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Krankheiten. Klinisch fasst man darunter vor allem vier für Herz-Kreislauf-Erkrankungen maßgebliche Veränderungen zusammen:

  1. starkes Übergewicht mit meist bauchbetonter Fetteinlagerung (Adipositas)
  2. Bluthochdruck
  3. erhöhter Blutzuckerspiegel (gestörter Zuckerstoffwechsel in Form einer Insulinunempfindlichkeit bzw. -resistenz)
  4. gestörter Fettstoffwechsel

Ergänzend gehören zum Komplex des metabolischen Syndroms:

  • erhöhte Harnsäure und Gicht
  • niedriggradige Entzündung, u. a. Formen des Weichteilrheumatismus und der Fibromyalgie
  • verstärkte Blutgerinnung mit Thromboseneigung
  • endotheliale Dysfunktion, u. a. Reizdarmsyndrome durch ernährungsbedingte Störungen des Mikrobioms

Die Naturheilkunde erweitert das Spektrum der metabolisch beeinflussten Krankheitsbilder noch einmal mehr. Sie zählt auch degenerative Gelenkerkrankungen, Atopien und Beschwerden des ZNS von Müdigkeit, kognitiver Leistungseinschränkung bis hin zu depressiven Symptomen dazu. Anders als oft postuliert finden wir metabolische Belastungen auch häufig bei Menschen ohne Adipositas oder auffallende Stammfettsucht.

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Naturheilpraxis 01/2020

Erschienen am 02. Januar 2020