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Naturheilpraxis 06/2022

Menstruationsstörungen und PMS

Viele Frauen sind von Zyklusstörungen betroffen. Bei manchen Frauen ist die Periode zu stark, bei manchen schmerzhaft, bei manchen bleibt sie auch ganz aus. Auch das prämenstruelle Syndrom (PMS) ist weit verbreitet. Ein Fallbeispiel zeigt, was eine naturheilkundliche Therapie bewirken kann.

Ein Beitrag von Alexia Ilgner
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PMS tritt in der zweiten Zyklushälfte auf und zeigt sich häufig in Wassereinlagerungen (vor allem in der Brust) sowie Stimmungsschwankungen und generellem Unwohlsein. Wodurch das prämenstruelle Syndrom ausgelöst wird, ist medizinisch noch nicht komplett geklärt – als wahrscheinlichste Ursache wird der um die Zyklusmitte einsetzende Hormonumschwung angenommen.

In der ersten Hälfte eines natürlichen weiblichen Zyklus steigt das Hormon Östrogen (als Oberbegriff von Östron, Östriol und Östradiol) langsam an. Dadurch wird die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) aufgebaut, um für die Einnistung einer befruchteten Eizelle vorbereitet zu sein. Das Hormon Progesteron verläuft in der ersten Zyklushälfte auf relativ gleichbleibend niedrigem Level. Ab etwa der Zyklusmitte erfolgt ein Umschwung der sezernierten Hormone.

Die ebenfalls in den ersten Zyklustagen konstant niedrig verlaufenden Hormone LH (Luteinisierendes Hormon) und FSH (Follikelstimulierendes Hormon) werden nun aktiv: FSH steuert der Reifung der Follikel und LH triggert die Ovulation. Zeitgleich geht die Östrogenausschüttung nach erfolgtem Endometriumaufbau langsam zurück und das Progesteron wird verstärkt sezerniert. Progesteron ist für den Eintritt und den Erhalt einer Schwangerschaft wichtig.

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Naturheilpraxis 06/2022

Erschienen am 01. Juni 2022