Aufgrund seiner muskelentspannenden und krampflösenden Wirkung wird Magnesium vor allem von Sportlern gerne genutzt. Auch Migränepatienten profitieren von dieser Wirkung. Bei Patienten mit Insulinresistenz, Prädiabetes oder chronischen Erkrankungen kann eine Magnesiumsupplementation helfen, den Blutdruck zu senken. Das hat eine internationale Metastudie gezeigt, die sich mit dem Einfluss von Magnesium auf den Blutdruck von Personen mit nicht übertragbaren Krankheiten (chronischen Krankheiten), Insulinresistenz oder Prädiabetes beschäftigte. In die Metaanalyse wurden 11 Studien mit den Daten von insgesamt 543 Personen einbezogen. Die durchschnittliche Dosierung der Magnesiumsupplementation lag bei 365 bis 450 mg pro Tag. Die Auswertung der Daten zeigte, dass die Gabe von Magnesium sowohl den systolischen wie auch den diastolischen Blutdruck gesenkt hat. Diese Wirkung zeigte sich in allen drei Patientengruppen, also bei Patienten mit chronischen Krankheiten, Insulinresistenz oder Prädiabetes. Der systolische Blutdruckwert konnte durchschnittlich um 4,18 mmHg gesenkt werden, der diastolische Wert um 2,27 mmHg.