Märchen sind Lebensberater, Verhaltenstrainer, Tröster, lösungsorientierte Berater, fördern Fantasie und den verständnisvollen, fairen Umgang der beiden Geschlechter miteinander. Sie sind die Basis unserer Kultur. Darüber hinaus vermitteln sie Botschaften, die wunderbare Hinweise auf ihre heilende Wirkung geben und dadurch Möglichkeiten aufzeigen, ihnen Heilpflanzen, Blütenessenzen oder Homöopathika zuzuordnen.

Märchen sind Sammlungen von Lösungswegen für Probleme des Lebens. Sie wirken auf der Ebene des Unbewussten und eröffnen dadurch auch einen Zugriff, der tief im Inneren desjenigen wirkt, der damit konfrontiert wird. Sie können als „Entwicklungshelfer“ für Kinder, Jugendliche und Erwachsene betrachtet werden. Sie übermitteln Bilder und Botschaften, die sich tief in unser Bewusstsein einprägen.

Märchen mögen schreckliche, ja grausame Taten schildern, was manche Menschen davon abhält, sie zu akzeptieren. Dennoch werden solche Darstellungen, gerade auch von Kindern, durchaus gut verarbeitet, denn schlussendlich vermitteln Märchen durch das meist gute Ende eine ganz wesentliche Botschaft – das Prinzip Hoffnung. Sie berühren dadurch die Menschen – und zwar an einem Punkt, der ausschließlich positiv belegt ist und für alle, ob groß, ob klein, die Erfüllung eines Grundbedürfnisses darstellt. Für einige Menschen ist dieses Prinzip manchmal sogar überlebensnotwendig.