Männergesundheit lässt sich nicht einfach auf die Stichworte Potenz, Muskeln und Haare reduzieren. Sie hat vor allem mit einer Gesundheitsvorsorge zu tun, die aktiv betrieben und von Therapeuten begleitet werden sollte. Das Thema Männergesundheit soll in diesem Beitrag nach dem bewährten Muster einer medizinischen Bestandsaufnahme beleuchtet werden: „Was macht die Schulmedizin, was kann die Naturheilkunde und was muss der Patient?“

Die beiden häufigsten Todesursachen in unserer westlichen Gesellschaft sind unverändert Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Die Hälfte aller Männer ist übergewichtig, die dadurch zur „Diabetes Typ 2“-Entwicklung neigen und oft an Herzinfarkten sterben. Beim Krebs stehen das Bronchial- und das Prostatakarzinom an vorderster Stelle; Letzteres soll hier in besonderer Ausführlichkeit behandelt werden. Bewegungsmangel, zu hoher Alkoholkonsum und Rauchen, einhergehend mit Blutdruckerhöhungen und Folgeschäden an den Gefäßen gehören zu den elementaren Risikofaktoren, die solche Krankheiten fördern. Das Rezept zur Verhütung ist eigentlich ganz einfach und lautet „Ordnungstherapie“, also eine gesunde Lebensführung mit Disziplin und dem Slogan: „Dem Körper alles geben, was er braucht und alles fernhalten, was ihm schadet.“