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Naturheilpraxis 09/2022

Krebsbetroffene wirksam unterstützen

Misteltherapie fördert Behandlungserfolg und Lebensqualität

Der Bedarf von Krebsbetroffenen nach komplementärmedizinischer Unterstützung ist groß (1). Ebenso verhält es sich mit dem zu erwartenden therapeutischen Nutzen einer kontrollierten Begleittherapie, um die Verträglichkeit der konventionellen Tumortherapie zu verbessern (2). Als Unterstützung einer laufenden Krebstherapie sowie im Rahmen der Nachsorge gehört die Misteltherapie zu den häufigsten Komplementärmaßnahmen (1). Aktuelle Leitlinien nennen ihren Einsatz zur Verbesserung der Lebensqualität.

Ein Beitrag von Jutta Nagel
Lesezeit: ca. 7 Minuten
Corinna Spitzbarth

Die Misteltherapie ist ein zentraler Baustein in der integrativen Onkologie. Sie stärkt das Immunsystem (3), reduziert signifikant Cancer-Related Fatigue (CRF)(4), reguliert Schlaf, Stimmung und Wärmeempfinden (5, 6) und bewirkt somit eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität (7).

Die Therapie eignet sich bei allen soliden Tumoren und in jeder Therapiesituation. Adjuvant fördert sie die Verträglichkeit konventioneller Krebstherapien, in der palliativen Tumorsituation verbessert sie die Lebensqualität und in der Nachsorge unterstützt sie die Rezidivprophylaxe (8).

Empfehlung zur Verbesserung der Lebensqualität und Reduktion von Nebenwirkungen

Für die qualifizierte Beratung bieten Leitlinien eine wertvolle Orientierungshilfe. Hervorzuheben ist die S3-Leitlinie Komplementärmedizin, da sie für alle ärztlichen und therapeutischen Fachpersonen, die im naturheilkundlichen Bereich tätig sind oder verstärkt sein möchten, eine zusätzliche Sicherheit bezüglich ihrer Behandlungsempfehlungen darstellt.

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