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Naturheilpraxis 09/2018

Komplementäre Therapie bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

Komplementäre Heilverfahren haben einen hohen Stellenwert in der Therapie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen. Ziel ist, die klassischen Medikamente mit starken Nebenwirkungen so weit wie möglich zu reduzieren, um dadurch die Lebensqualität zu verbessern und Folgeschäden der klassischen Medikation zu minimieren.

Ein Beitrag von Patric Warten
Lesezeit: ca. 6 Minuten
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Entzündlich-rheumatische Erkrankungen gehören zu den Erkrankungen des sogenannten rheumatischen Formenkreises. Zu ihnen zählen unter anderen die rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis) und der Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans).
Die Ursachen von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sind noch nicht vollständig geklärt. Ihnen liegt ein Autoimmungeschehen zugrunde, bei dem es zu entzündlichen Reaktionen kommt. Im Falle der chronischen Polyarthritis betrifft die entzündliche Autoimmunreaktion vorwiegend die Gelenkinnenhaut der Finger- und Handgelenke, kann aber auch an anderen Gelenken vorkommen. Beim Morbus Bechterew sind vorwiegend die Bänder der Wirbelsäule betroffen.

Immunmodulation durch Darmsanierung

Circa 400–500 verschiedene Bakterienarten besiedeln unseren Darm. Er beherbergt ca. 100 Billionen Bakterien, die in ihrer Gesamtheit etwa 2 Kilogramm wiegen. Diese natürliche Bakterienflora hat einen erheblichen Einfluss auf das Immunsystem, dessen überwiegender Anteil (ca. 80 %) im Darm sitzt.
Das Immunsystem des Darms muss ständig unterscheiden, zwischen den Darmbakterien, die gut und hilfreich für eine gut funktionierende Verdauung und unsere Gesundheit sind, und denen, die sich schädlich auf die Gesundheit auswirken. Die guten Bakterien werden vom Immunsystem des Darms nicht angegriffen, die schädlichen müssen sofort bekämpft und eliminiert werden.

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Naturheilpraxis 09/2018

Erschienen am 01. September 2018