Schwerpunkt
Naturheilpraxis 02/2020

Kneipptherapie zur Stärkung der Abwehrkräfte

Die Kneipptherapie gehört zu den absoluten Klassikern der Naturheilkunde und bietet individuelle therapeutische Möglichkeiten für akute und chronische Krankheitszustände. Gut angeleitet kann der Patient die Anwendungen auch zu Hause durchführen und den Behandlungserfolg unterstützen.

Ein Beitrag von Kim Salzgeber
Lesezeit: ca. 9 Minuten

Sebastian Kneipp war ein Vorreiter des modernen Gesundheitsverständnisses. Die ineinander übergehenden Säulen seiner Lehre beziehen nicht nur die klassische Hydrotherapie und die Phytotherapie in die Behandlung mit ein, sondern auch die Ernährung, Bewegung und die Ordnungslehre, z. B. als chronobiologische Rhythmik, Gesundheitserziehung und im psychisch/seelischen Sinn (1). Im Folgenden werden aus Platzgründen vor allem die hydro- und phytotherapeutischen Möglichkeiten betrachtet.

Geschichtliches

Sebastian Kneipp (1821–1897) war als Schüler des Gymnasiums in Dillingen selbst an TBC erkrankt. Durch Zufall stieß er auf ein Buch von Dr. Johann Siegmund Hahn, „Unterricht von der Heilkraft des frischen Wassers“, in dem er zum ersten Mal von der therapeutischen Einwirkung von Wasseranwendungen las. Daraufhin begann er seine Selbstversuche mit Tauchbädern in der Donau und konnte damit tatsächlich seine Krankheit kurieren.

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Naturheilpraxis 02/2020

Erschienen am 03. Februar 2020