Im Dezember 2007 widerrief das BfArM die Zulassungen für Kava-Kava-haltige Arzneimittel. Grund dafür waren mögliche Leberschädigungen. Dagegen klagten Hersteller mit Erfolg. 2015 akzeptierte das BfArM das Gerichtsurteil, dass der Widerruf nicht gerechtfertigt sei, wenn andere Maßnahmen das Risiko minimieren können. Dazu gehören unter anderem die Begrenzung der maximalen Tagesdosis und Behandlungsdauer sowie eine Rezeptpflicht. Pflanzliche Arzneimittel mit der Heilpflanze Kava-Kava (Piper methysticum) oder ihren Inhaltsstoffen durften daraufhin in Deutschland wieder auf den Markt kommen.