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Ja, man kann. Generell ist die Gefahr in unserer Industriegesellschaft mit ihren vielen verarbeiteten Lebensmittel nicht besonders groß, dennoch ist es möglich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Menge von sechs Gramm. Das entspricht etwa einem Teelöffel. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät sogar zum Verzehr von nur fünf Gramm Speisesalz. Zu den Risiken bei zu hohem Salzkonsum zählen Bluthochdruck, einer der wichtigsten Faktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch das Magenkrebsrisiko ist erhöht. Doch auch ein extremer Salzverzicht kann bei Menschen mit normalem Blutdruck zu Herz-Kreislauf-Komplikationen führen. Kochsalz besteht vor allem aus Natriumchlorid (NaCl), dessen Bestandteile in unseren Zellen wichtig für die Aufrechterhaltung des Flüssigkeitshaushalts sind. Wer weniger Natriumchlorid zu sich nehmen will, findet in Fachgeschäften und Reformhäusern Kochsalzersatz aus Kaliumchlorid. Doch sollte dieses Ersatzsalz nur nach ärztlichem Rat verwendet werden, denn für Menschen mit Erkrankungen der Nieren, des Herzens oder der Leber kann es zu einem erhöhten Kaliumspiegel im Blut führen. Die DGE rät daher, lieber weniger Fertigprodukte zu verzehren und mehr unverarbeitetes Obst und Gemüse.

Quelle: Bionity. n.rpv.media/59v

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