Fachforum
Naturheilpraxis 07/2019

Jiaogulan

Das Kraut der Unsterblichkeit

Als "Kraut der Unsterblichkeit" ist Jiaogulan in den vergangenen Jahren auch in Europa sehr beliebt geworden. In China wird diese Heilpflanze bereits seit dem 13. Jahrhundert verwendet. Auch in Japan, Thailand, Korea, Taiwan und Indien ist das Kraut des ewigen Lebens sehr populär.

Ein Beitrag von Natalia Leutnant
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Natalia Leutnant

In vielen chinesischen Regionen, in denen Jiaogulan-Tee traditionell täglich getrunken wird, erreichen die Menschen ein hohes Alter und haben eine sehr niedrige Krebsrate. In China wird das Kraut der Unsterblichkeit seit dem 13. Jahrhundert als Heilpflanze verwendet.

Die ersten Nennungen von Jiaogulan finden sich in der Zeit der Ming-Dynastie (1368–1644 n. Chr.). Der chinesische Gelehrte Zhu-Xiao bezeichnete das Kraut zunächst nur als Nahrungsmittel und als die Pflanze, die bei Hungersnöten gut als Wildgemüse gegessen werden kann. Im Jahre 1406 beschrieb er die Pflanze im Buch „Materia Medica bei Unterernährung“. Inzwischen hat Jiaogulan als Superfood auch in der westlichen Welt an Bedeutung gewonnen.

Jiaogulan, „Dschi-au-gu-lan“ ausgesprochen, gehört zu den sogenannten Adaptogenen und hat eine Wirkung ähnlich der des Ginseng. Obwohl sie nicht miteinander verwandt sind, enthalten sie teilweise ähnliche Wirkstoffe. Im Jahr 1991 wurde Jiaogulan, wissenschaftlich auch Gynostemma pentaphyllum (Thumb.) Makino genannt, auf der internationalen Konferenz für traditionelle chinesische Medizin in Peking als eines der zehn wertvollsten Kräuter benannt.

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Naturheilpraxis 07/2019

Erschienen am 01. Juli 2019