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Naturheilpraxis 11/2019

Japanische Akupunktur bei chronischer Sinusitis

Innerhalb der japanischen Akupunktur haben sich verschiedene Behandlungsstile entwickelt. Die auf den Prinzipien von Yin und Yang sowie den fünf Wandlungsphasen beruhende Meridiantherapie und die über die außerordentlichen Gefäße ansetzende Akupunktur nach Dr. Manaka können effektiv zu einer zügigen Linderung der chronisch entzündeten Nebenhöhlen beitragen. In hartnäckigen Fällen kann oftmals ein Durchbruch erzielt werden, wenn man von der einen Methode zur anderen wechselt.

Ein Beitrag von Sabine Ritter
Lesezeit: ca. 8 Minuten

Chronische Erkrankungen haben aus Sicht der chinesischen Medizin in der Regel eine konstitutionell bedingte Wurzel (Ben) und einen Zweig (Biao), in dem sich die zugrunde liegende Ursache manifestiert. So kann die chronische Sinusitis als Zweig einer ursächlichen Schwäche hervortreten. Die japanische Akupunktur hat sich auf der Grundlage chinesischer Quellen entwickelt. Zur Erfassung der Wurzel einer Erkrankung bezieht man sich innerhalb der japanischen Meridiantherapie auf die fünf Wandlungsphasen und ihren sich stets wiederholenden Zyklus. Jeder Wandlungsphase werden hier unter anderem Meridiane und Organe (Zangfu) zugeordnet (s. Tab. 1).

Wandlungsphase

Yin-Meridian bzw. -Organ

Yang-Meridian bzw. -Organ

Holz

Leber

Gallenblase

Feuer

Herz, Perikard

Dünndarm, San Jiao

Erde

Milz

Magen

Metall

Lunge

Dickdarm

Wasser

Niere

Blase

Während der Ernährungszyklus beschreibt, dass eine Wandlungsphase immer die ihr folgende Phase hervorbringt (s. Abb. 1), ergibt sich aus dem Kontrollzyklus, dass jede Wandlungsphase zugleich die jeweils übernächste Phase kontrolliert (s. Abb. 2).

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Naturheilpraxis 11/2019

Erschienen am 04. November 2019