Faszien stehen nicht nur mit einer Vielzahl von mechanischen Funktionen innerhalb unseres Organismus in Verbindung, sie interagieren auch mit dem zentralen Nervensystem und lassen sich deshalb zur Behandlung von körperlich-seelischen Zuständen nutzen. Eine Methode, derartige Zusammenhänge therapeutisch sanft auszugleichen, ist die ISBT-Bowen-Therapie.

Die ISBT-Bowen-Therapie (nach der Internationalen Schule für Bowen-Therapie = ISBT) basiert auf der Behandlungsweise des australischen Therapeuten Thomas Ambrosius Bowen. Er entwickelte Mitte der 1950er-Jahre ein Faszien-Therapiekonzept, das inzwischen weiter ausgereift und ein fester Bestandteil des australischen Gesundheitswesens geworden ist. Seit den 1990er-Jahren verbreitet sich die Methode zunehmend im europäischen Raum. Die ISBT-Bowen-Therapie ist alleinstehend wirksam, kann aber auch gut mit anderen Behandlungskonzepten kombiniert werden. Sie ist kein diagnostisches Verfahren im herkömmlichen Sinn, aber durch ihre strukturierte Art der Befundung (Video: QR-Code, s.u.), lässt sich ein individueller Behandlungsweg unmittelbar ermitteln und umsetzen.