Intensivem Training mit zunehmendem Alter treu zu bleiben, zahlt sich auch hinsichtlich der Knochenalterung aus. Vor allem die Knochenmineraldichte ist bei gut trainierten Personen höher, wie eine finnische Studie gezeigt hat. Dafür wurden 69 Teilnehmer zwischen 40 und 85 Jahren über einen Zeitraum von zehn Jahren untersucht, die schon seit Längerem regelmäßig Sport trieben. Eine Gruppe von 36 Personen galt als gut trainiert. Diese Gruppe absolvierte mehr als zweimal wöchentlich intensives Sprint- und Krafttraining und nahm an Wettkämpfen teil. Die andere Gruppe galt als moderat trainiert. Die Probanden dieser Gruppe trainierten seltener als zweimal wöchentlich und absolvierten nur Ausdauertraining. Vor, während und nach der Studie wurden verschiedene Knochenwerte der Teilnehmer gemessen, die Auskunft über Struktur, Dichte und die Stärke der Tibia gaben. Die signifikantesten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen zeigten sich bei der Knochenmineraldichte. Bei der gut trainierten Gruppe blieben die Werte über sämtliche Messungen hinweg stabil, während sie bei der moderat trainierten Gruppe im Laufe der zehn Jahre abnahmen. Insgesamt waren alle Knochenwerte in der gut trainierten Gruppe zwischen zwei und fünf Prozent besser als in der Vergleichsgruppe.

Quelle

ÄrzteZeitung. n.rpv.media/3fn