Oftmals kommen Menschen zu uns, die schon seit Längerem unter Beschwerden leiden, für die es keine klinische Ursache gibt. Als Diagnose bleibt bei ihnen häufig nur die Symptombeschreibung im Sinne eines Krankheitssyndroms übrig. Die Naturheilkunde denkt jedoch in systemischen Zusammenhängen. Diese sichtbar zu erkennen, ist eine Stärke der Augendiagnose: Wir sehen Schwachstellen und Belastungszeichen, die erklären können, warum jemand erkrankt.

Das Auge zeigt konstitutionelle Stärken und Schwächen

Iridologisch bestimmen wir anhand der verschiedenen Zeichen im Auge die Grundkonstitution und mögliche Dispositionen und Diathesen. „Damit steht ein Grundgerüst zur Verfügung, mit welchem der individuelle Mensch iridologisch, im Hinblick auf seine typische Erkrankungsbereitschaft, hinreichend beschrieben werden kann.“ (Willy Hauser). So ergibt sich die iridologische Individualkonstitution als Gleichung aus Grundkonstitution + Disposition(en) + Diathese(n).