Dr. med. Schimmels Ansatz der Funktionellen Medizin sowie die von ihm entwickelte Resonanzhomöopathie stellen eine wesentliche Bereicherung der Naturheilkunde dar. Damit können kausale Prozesse und Regelkreise erkannt und therapiert werden, was insbesondere bei Therapieresistenzen und chronischen Erkrankungen sehr hilfreich ist.

In der Ausgabe 7/20 der Naturheilpraxis konnten wir folgende Wissenschaftsinformation lesen (Scinexx. n.rpv.media/xh):

„Genetisch bedingte Alzheimerformen machen nur einen kleinen Teil der Fälle aus, rund 95 Prozent der Patienten erkranken an der sporadischen Form, deren Auslöser noch unbekannt sind. Im Verdacht stehen verschiedene Umweltfaktoren, Bakterien und Viren. Durch eine US-amerikanische Studie ist nun das Herpes-simplex-Virus in den Fokus gerückt. Nach einer Infektion bleibt dieser Erreger lebenslang im Körper. In früheren Studien wurden bereits hohe Dichten dieser Viren in Amyloid-Plaques von Alzheimerpatienten nachgewiesen. Ein kausaler Zusammenhang war jedoch noch nicht bestätigt. Für die aktuelle Studie wurden Gewebekulturen menschlicher Hirnzellen mit Herpes simplex infiziert. Bereits drei Tage nach der Infektion bildeten sich große, dichte Beta-Amyloid-Plaques. Zudem wurden vermehrt Enzyme ausgeschüttet, die die Plaquebildung fördern, die alzheimertypischen Tau-Proteine reicherten sich im Gewebe an, und die Genaktivität der Neuronen veränderte sich. Eine Woche nach der Infektion waren bereits etliche Hirnzellen abgestorben. In einem zweiten Experiment wurden die infizierten Gewebekulturen mit einem häufig gegen Herpesviren eingesetzten Medikament behandelt. Dieses Mal entwickelten sich keine Amyloid-Plaques. Ein kausaler Zusammenhang zwischen einer Herpesinfektion und Alzheimer ist daher wahrscheinlich.“