Fachforum
Naturheilpraxis 06/2019

Infektionen als Ursache der Alzheimer-Demenz

Die Ursache der Alzheimer-Erkrankung ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es sind einige mögliche Einflussfaktoren bekannt, die zur Entstehung der Krankheit beitragen, aber selbst hier herrscht keine Einigkeit unter den Forschern. Als mögliche Auslöser der Krankheit werden unter anderem Virusinfektionen diskutiert – und womöglich ist man damit auf der richtigen Spur.

Ein Beitrag von Dr. rer. pol. Gerhard Honeck
Lesezeit: ca. 6 Minuten
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Morbus Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankung, die zu einem fortschreitenden demenziellen Syndrom führt. Etwa 60 % aller Demenzen sind vom Alzheimer-Typ. Die nervlichen Abbauvorgänge, die zum Krankheitsbild führen, sind vor allem (1–5):

  • Mangel an dem Gehirnbotenstoff Acetylcholin und Überschuss des Botenstoffes Glutamat
  • Ablagerungen schädlicher Eiweiße im Gehirn, insbesondere Beta-Amyloid, Tau-Proteine und Alpha-Synuclein
  • Rückbildung von Gehirnarealen, vor allem des Hippocampus, des Nucleus basalis und parietotemporaler Strukturen

Die Gehirnschäden führen in der Regel in einem ersten Stadium zu nicht altersgerechten Gedächtnisstörungen und Verhaltensauffälligkeiten, z. B. bei der Bedienung elektrischer Geräte.

Im weiteren Verlauf kommt es zu

  • Unruhe und depressiver Verstimmung,
  • Orientierungs- und Wortfindungsstörungen,
  • seelischer Labilität und Antriebslosigkeit sowie
  • Beeinträchtigung der Auffassungsgabe, verlangsamtem Denken und in schweren Fällen zu Verwirrtheit und Wahnideen.

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Naturheilpraxis 06/2019

Erschienen am 03. Juni 2019