Immer mehr sportlich aktive Menschen nutzen die Möglichkeit, auf die naturheilkundlichen Methoden der chinesischen Medizin zurückzugreifen. Zur Therapie bei akuten und chronischen Verletzungen – aber auch zur Prävention.

Die chinesische Medizin (CM) ist eine ganzheitliche Methode, bei der Körper, Seele und Geist des Menschen gleichermaßen mit einbezogen werden. Sie fußt auf 5 therapeutischen Säulen: der Akupunktur (inklusive Moxibustion), den chinesischen manuellen Techniken (Tuina), der chinesischen Arzneimitteltherapie, der Diätetik und dem therapeutischen Qigong.

Mit diesen Methoden stehen dem Therapeuten wirkungsvolle Mittel zur Verfügung, um Patienten mit Sportverletzungen zumindest begleitend zu behandeln (1). Da die chinesische Medizin einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, werden außer den körperlichen Beschwerden auch mögliche Erschöpfungszustände und psychische Verstimmungen wie Reizbarkeit oder Nervosität behandelt, der Lebensstil, die Lebensumstände beleuchtet und im therapeutischen Ansatz mit berücksichtigt.