Dass Honig zur Wundheilung beiträgt, wird seit der Antike vielfach beschrieben. Von den Sumerern über die alten Griechen bis in die Neuzeit wurde die Wundversorgung mit Honig praktiziert. Wissenschaftlich untersucht wurde dieses Phänomen jedoch erst in den letzten Jahrzehnten.

Schon die alten Sumerer und Ägypter setzten Honig zur Wundheilung ein, und Alexander der Große wurde nach seinem Tod für den Transport nach Hause in Honig konserviert. Plinius der Ältere und Galenos geben viele Hinweise auf den medizinischen Einsatz von Honig, ebenso die Bibel und der Koran. Größere Einsätze von Honig zur Wundversorgung in der Neuzeit gab es aus der Not heraus vor allem in Russland während des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Das Buch „Where There Is No Doctor“, ein Standardwerk für Entwicklungshelfer und Abenteurer, beschreibt ebenfalls die Wundversorgung mit Honig. Wissenschaftlich erforscht hat diese Verwendung von Honig erstmals Prof. Dr. Peter C. Molan an der neuseeländischen Universität Waikato.