Aus Krankenkassensicht ist das Miteinander von Schulmedizin und Homöopathie wichtig, denn es ist wirksam und wirtschaftlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie, die von den Gesundheitsforen Leipzig im Auftrag der Securvita Krankenkasse durchgeführt wurde. Die Auswertung der Daten von 15 700 Versicherten, die mindestens drei Jahre lang regelmäßig bei homöopathischen Kassenärzten in Behandlung waren, ergab, dass Homöopathie bei ausgewählten Erkrankungen im Versorgungsalltag eine bessere Wirkung und Wirtschaftlichkeit gegenüber rein konventionellen Therapien zeigt. Homöopathie-Nutzer hatten weniger Krankenhausaufenthalte, Krankentage und einen geringeren Arzneimittelverbrauch gegenüber einer konventionell behandelten Vergleichsgruppe. Beispielsweise sank bei Mehrfacherkrankten der Einsatz von Schmerzmitteln im Verlauf der homöopathischen Behandlung, während er in der Vergleichsgruppe zunahm. Bei Erwachsenen mit Depressionen gingen die Zahl der Krankenhauseinweisungen sowie Arbeitsunfähigkeitszeiten im Lauf der homöopathischen Behandlung zurück; in der Vergleichsgruppe stiegen hingegen beide an. Vor allem Kinder profitierten von der homöopathischen Behandlung, sie erhielten beispielsweise seltener Antibiotika. 

Quelle

SECURVITA Krankenkasse. n.rpv.media/1qp