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Naturheilpraxis 01/2020

Hilft eine Pille gegen Fettsucht?

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist zu dick, melden Wiesbadener Bundesstatistiker 2017. Fast zehn Prozent der Zwei- bis Sechsjährigen leiden bereits an krankhaftem Übergewicht. Sattsam bekannt ist, dass zu viel Zucker und gehärtete Fette dem Menschen schaden. Neu sind dagegen einige Erkenntnisse und Strategien, die helfen gegenzusteuern. Mit der Kugelfischpille beispielsweise!

Ein Beitrag von Martina Schneider
Lesezeit: ca. 11 Minuten
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Richtmaß, ob ein Mensch adipös ist und damit unter starkem oder krankhaftem Übergewicht leidet, ist der Body-Mass-Index (BMI). Die WHO gibt vor: Bei einem BMI mehr als 30 kg/m² gilt der Mensch als erkrankt, da fettsüchtig. Hinzu kommt, dass mit zunehmendem Übergewicht das Risiko für Erkrankungen steigt, die mit der Adipositas zusammenhängen. Der BMI berechnet sich, indem das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern im Quadrat geteilt wird. Die jeweiligen Ergebnisse ermöglichen eine Einteilung in Übergewicht und Adipositasgrade:

  • Übergewicht: 25–29,9; gering erhöhtes Risiko für Begleiterkrankungen
  • Grad I: 30–34,9; erhöhtes Risiko
  • Grad II: 35–39,9; hohes Risiko
  • Grad III: mehr als 40; sehr hohes Risiko

Zu den Folgeerkrankungen einer Adipositas gehören vor allem Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleber und Fettgewebestörungen. Entscheidend dafür, ob jemand erkrankt, ist die Fettverteilung am Körper. Das Erkrankungsrisiko ist größer bei einer bauchbetonten Adipositas (Apfeltyp), während Fettpolster an Gesäß und Beinen (Birnentyp) als weniger schädlich gelten. Dies rückt den Bauch- oder Taillenumfang in den Mittelpunkt der Betrachtung, der ungefähr in der Mitte zwischen dem unteren Rippenbogen und der Oberkante des Hüftknochens gemessen wird: Ein erhöhter Bauchumfang – bei Frauen von mehr als 80 cm, bei Männern von mehr als 94 cm – gilt als Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit, Schlaganfall oder Typ-2-Diabetes.

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Naturheilpraxis 01/2020

Erschienen am 02. Januar 2020