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Naturheilpraxis 04/2021

Herzgesundheit: Cholesterinsenker und die Rolle von Coenzym Q10

Durch Cholesterinsenker geht nicht nur das Cholesterin zurück, sondern auch die Bildung von Coenzym Q10. Da dieses im Alter ohnehin schon weniger gebildet wird, ist ein Mangel vorprogrammiert. Ein Coenzym-Q10-Mangel kann erhebliche Probleme nach sich ziehen – vor allem mit dem Herzen.

Ein Beitrag von Nathalie und Dr. med. Edmund Schmidt
Lesezeit: ca. 11 Minuten

Cholesterinsenker – vor allem Statine – gehören zu den meistverordneten Medikamenten in Deutschland. Ziel ist es, durch die Statine das Risiko für Atherosklerose und so für eine Herzinfarkt oder Schlaganfall zu senken. Bisher galt die Lehrmeinung, dass sich Cholesterin an den Gefäßwänden ablagert und so einen Gefäßverschluss verursachen kann. Obwohl dieser Ansatz sehr umstritten ist, sind Cholesterinsenker immer noch die Leitlinien-Medikamente der ersten Wahl. Schon lange ist bekannt, dass die Senkung des Cholesterins auch die Bildung des Coenzyms Q10 massiv reduziert – nämlich um 50 bis 75 Prozent. Die Abbildungen 1 und 2 veranschaulichen dies.

Der Umstand, dass die Blockade der Mevalonsäure auch die Bildung des Coenzyms Q10 blockiert, ist schon lange bekannt. Die Folgen werden leider viel zu wenig beachtet. Dies hat erhebliche Konsequenzen, denn je älter wir werden, desto niedriger ist die Coenzym-Q10-Bildung im menschlichen Organismus (s. Tab. 1).

Abb. 1: HMG-CoA-Reduktasehemmer inhibieren in der Leberzelle die Konversion von HMG-CoA zur Mevalonsäure. Dadurch sinkt zwar das Cholesterin, aber auch die Coenzym-Q10-Bildung wird reduziert. Dr. Edmund Schmidt

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Naturheilpraxis 04/2021

Erschienen am 01. April 2021