Fachforum
Naturheilpraxis 09/2022

Heilsame Begegnungen mit Pfarrer Kneipps Lieblingen – Teil 1

"Mit jedem Schritt und Tritt, welchen wir in der Natur machen, begegnen wir immer wieder neuen Pflanzen, die für uns höchst nützlich und heilbringend sind." Von seinen Wanderungen hat Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp seinerzeit eine ganze Apotheke mitgebracht, deren Angebote nach wie vor segensreiche Wirkung entfalten. Von den vielen Heilpflanzen sind einige Kneipp besonders ans Herz gewachsen, weil sie für jeden naturnah verfügbar sind, zudem kostengünstig. Und manchen hat er zu mehr Bekanntheit verholfen.

Ein Beitrag von Martina Schneider
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Die Philosophie des Sebastian Kneipp (1821–1897) fußt auf fünf Säulen: der Heilkraft des Wassers, den Heilwirkungen von Pflanzen, gesunder Ernährung, Bewegung und einem Leben im Einklang mit der Natur, in Nachhaltigkeit und Achtsamkeit. Hier bleibt kein Raum für Zwang und Perfektionismus, dafür viel Zeit, um im rechten Maß zu leben, zu arbeiten, zu entspannen. Wer oft über das Maß hinausschießt, gerät aus dem Gleichgewicht – auf Dauer macht das krank.

Um möglichst zügig Linderung zu erfahren, ist es gut zu wissen: „Alles, was wir brauchen, um gesund zu bleiben, hat uns die Natur reichlich geschenkt.“ Ausführlich hat der Priester und Namensgeber der späteren Kneipp-Medizin mehr als 40 Pflanzen auf ihre Heilwirkung hin studiert und im Selbstversuch geprüft, bis er seine Hydrotherapie um eine Phytotherapie ergänzt: Patienten verordnet er zu den Wasseranwendungen Arzneimittel auf reiner Pflanzenbasis. Drei Ziele verfolgt der Wasser-Doktor damit: „Ungesunde, kranke Stoffe im Innern aufzulösen, sie auszuleiten, sodann den Organismus zu kräftigen.“

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