Fachforum
Naturheilpraxis 11/2019

Heilpflanzen der Arktis

Grönland – im Tal der Angelica

Denken wir an die Arktis, tauchen wahrscheinlich Bilder von Eis und Schnee auf, kaum jemand denkt an Heilpflanzen. Doch selbst 300 km nördlich des Polarkreises gibt es Orte mit viel grüner Natur und robusten heilkräftigen Pflanzen, welche dem Permafrost trotzen.

Ein Beitrag von Anja Lamprecht
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Grönland ist ein Land mit großen Kontrasten. Es ist die größte Insel der Erde, geografisch wird es Nordamerika zugeordnet, geologisch ist es eine Teilregion der Arktis, politisch gehört es zum Königreich Dänemark und es weist weltweit die geringste Bevölkerungsdichte auf. Grönland besitzt überaus große Eisvorkommen. Der Grönländische Eisschild, nach dem Antarktischen Eisschild der zweitgrößte Eisschild unserer Erde, ist bis 3 400 m stark (im Durchschnitt 2 000 m). Er bewegt sich an den Küsten zum Meer und lässt oft Eisberge bis zu mehreren Kilometern Länge entstehen.

In Grönland herrscht polares und subpolares Klima. An der Westküste werden die mildesten Temperaturen erreicht, hier versorgen der Nordatlantische Strom und der Golfstrom die Küstengebiete mit relativ warmem Wasser. Etwa 100 Kilometer von der Küste entfernt ist das Klima deutlich kontinental geprägt. Im Norden des Landes überschreitet die Lufttemperatur im Sommer kaum den Gefrierpunkt.

Die Städte und Siedlungen liegen ausschließlich im eisfreien Küstenstreifen, vor allem an der Westküste, an der der Fischhandel eine große Rolle einnimmt.

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Naturheilpraxis 11/2019

Erschienen am 04. November 2019