Wie viele Studien belegen, steigen die Erkrankungen der Schilddrüse, insbesondere die Hashimoto-Thyreoiditis (HT) europaweit an. Die HT kann eine ganze Reihe unterschiedlicher Symptome auslösen; leider ist sie aktuell noch nicht heilbar. Dennoch gibt es verschiedene Ansätze aus der Komplementärmedizin zur unterstützenden Behandlung der Schilddrüse.

Die Synthese von Schilddrüsenhormonen ist vor allem abhängig von Spurenelementen wie Selen und Jod. Doch auch Vitamin D scheint eine Rolle zu spielen, wie Studien zeigen. Hohe Thyreoid-Peroxidase (TPO)-Antikörpertiter korrelieren dabei mit einem erhöhten Hypothyreose-Risiko (1). Die HT ist eine Entzündung der Schilddrüse, die sich normalerweise in Anfangsstadien als Hyperthyreose und im weiteren Verlauf durch progressive Fibrosierung des Schilddrüsengewebes als Hypothyreose präsentiert. Die Erkrankung verläuft in der Regel sehr langsam, so dass sich erst Jahre oder Jahrzehnte nach der Entdeckung von Schilddrüsen-Autoantikörpern eine Unterfunktion des Organs entwickelt (2).