Hämorrhoiden sind ein weit verbreitetes Problem in westlichen Gesellschaften. In Deutschland werden etwa 50.000 Operationen pro Jahr durchgeführt, die Zahl der Betroffenen ist jedoch weitaus höher. Insbesondere Hämorrhoiden im Stadium I und II lassen sich gut mit naturheilkundlichen Methoden behandeln. Der Beitrag gibt einen Überblick.

Hämorrhoiden sind Erweiterungen des arteriovenösen Gefäßpolsters unter der Darmschleimhaut. Man unterscheidet zwischen inneren und äußeren Hämorrhoiden. Bei einer krankhaften Vergrößerung der äußeren Hämorrhoiden haben die Patienten ständig Schmerzen, besonders beim Sitzen. Außerdem können schmerzhafte bzw. schmerzlose Schwellungen am After auftreten.

Bei einer krankhaften Vergrößerung der inneren Hämorrhoiden finden sich Nässen, Juckreiz und Brennen im Analbereich, besonders nachts. Die Patienten haben Schmerzen beim Sitzen, ein ständiges Druckgefühl im Bereich des Pos, Schwellungen am After. Außerdem findet sich helles Blut während oder nach dem Toilettengang. Im höheren Stadium kommt es zum Prolaps (Vorfall des Mastdarms).