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Naturheilpraxis 02/2020

Grippeschutz: Impfung versus Allgemeinmaßnahmen

Sowohl Erkältungen als auch die Grippe werden hauptsächlich symptomatisch behandelt. Am besten ist es jedoch immer noch, gar nicht erst krank zu werden. Die Frage ist: Bietet die Grippe-Impfung ausreichend Schutz ohne Nebenwirkungen, oder soll man eher auf Allgemeinmaßnahmen setzen, zum Beispiel auf die Stärkung des Immunsystems durch einen gesunden Lebensstil und entsprechende Präparate?

Ein Beitrag von Heike Lück-Knobloch
Lesezeit: ca. 12 Minuten
Sherry Yates Young / shutterstoock.com

Generell unterscheidet man zwischen der saisonalen und der pandemischen Influenza. Von Frühling bis Herbst des Jahres 2009 hielt die Influenza H1N1, umgangssprachlich auch als Schweinegrippe bezeichnet, die Menschheit in Atem. Beinahe täglich wurden neue Infizierungen und Todesfälle verzeichnet, sodass die Grippeerkrankung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits Anfang April 2009 zur Pandemie erklärt wurde.

Die typische Grippesaison dauert in Europa von Dezember/Januar bis März/April. Offiziell beginnt sie, beziehungsweise die jährliche Zählung, mit Kalenderwoche 40. Die Grippe-Impfstoffe gegen die extrem wandelbaren Viren werden jedes Jahr im Frühjahr von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt.

Bei gesunden Kindern und Menschen unter 60 Jahren verläuft die Grippe normalerweise ohne schwerwiegende Komplikationen. Empfohlen wird die Grippeimpfung für alle Menschen ab 60 Jahren, da sie ein erhöhtes Risiko für Komplikationen wie Pneumonie oder Herzinfarkte haben, sowie für Menschen, die viel Kontakt zu anderen haben, etwa Klinikpersonal. Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird ebenfalls zur Impfung geraten (1).

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Naturheilpraxis 02/2020

Erschienen am 03. Februar 2020