Musik macht glücklich, hält fit und gesund. Und zwar auf ganz verschiedenen Ebenen, wie Forschungsergebnisse beweisen.

Der Klappentext bringt bereits den Hinweis, für wen dieses Buch besonders geeignet ist: „… für all jene, die sich in Sachen Heilung und Gesundheit nicht allein auf die Schulmedizin verlassen wollen.“ 
Und die „Good Vibrations“, die einst The Beach Boys besangen, sind jene positiven musikalischen Töne, rhythmischen Tonfolgen und Geräusche (Sound und Takt), die eine therapeutische Resonanz bei Hörenden oder Ausübenden entstehen lassen.

In vier Teilen kommt der in Texas (USA) geborene Professor für Kognitions- und Neurowissenschaften, der nach einigen Umwegen aktuell an der Universität in Bergen unterrichtet und forscht, auf die Rezeptionsfähigkeit des Menschen und auf die Gestaltungskraft der Musik zu sprechen. So führte das gemeinsame Musizieren als soziale Triebfeder zu einer Überlebensstrategie während der Evolution. Positive und negative Effekte der Musik mit Zielrichtung auf das Hormonsystem, Neuro-Vegetativum, Stammhirn und Gedächtnis, wie im zweiten und dritten Teil ausführlich erläutert, wirken psychosomatisch und placeboähnlich. Musik erzeugt beim Menschen Emotionen, stimuliert die Fantasie und suggeriert Imaginationen, Faktoren, die sich die meisten Komponisten, nicht immer so gezielt wie Richard Wagner, zunutze mach(t)en.